pensionsvorsorge und zinseszins

Wann soll man mit der Pensionsvorsorge beginnen?

pensionsvorsorge und zinseszins

Folgendes Zitat wird fälschlicherweise Albert Einstein zugeschrieben:

Der Zinseszins ist die größte Erfindung des Menschen.

Wer es auch immer gesagt hat, hat damit völlig recht gehabt.

Pensionsvorsorge und Zinseszins

Diese zwei Begriffe und der Faktor Zeit gehören unbedingt zusammen. Wer seiner Pensionsvorsorge genügend Zeit gibt, profitiert vom Zinseszins mehr als vom direkten Ertrag.

Zinseszins
Zinseszins

Deutlich zu sehen ist der Anstieg nach ungefähr 12 Jahren. Ab hier ist der Zinseszins Hauptträger der Performance.

„Ich habe jetzt keine Zeit, mich damit zu beschäftigen“

Wer dieser Meinung ist, verliert die wichtigste Erfolgskomponente jeder Veranlagung: die Veranlagungsdauer. Je länger die Veranlagungsdauer umso höher der Zinseszins und umso niedriger die Schwankungen.

Eine statistische Auswertung des S&P 500 Index von 1938 bis 2018 hat gezeigt, dass die Schwankungen bei einer einjährigen Veranlagung bei 50% lag: es war also wie im Casino, einmal gewinnt man, einmal verliert man. Bei 20 Jahren war die Chance, eine schlechte Periode zu erwischen nur mehr bei 3% und bei 30 Jahren gab es KEINE negative Veranlagungsperiode mehr.


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Armes Sparschwein

Warum so viele nur sparen und nicht auch investieren

Armes Sparschwein
 

In Österreich haben nur 40% der Bevölkerung auch eine Veranlagung in Aktien und ähnlichem.

Befragt wurden in einer aktuellen Umfrage 1000 Männer und Frauen zu verschiedenen Themen rund um Sparen und Veranlagen.

Rund 60% der Befragten ärgern sich über die schlechten Erträge ihrer Spar- und Versicherungsprodukte. Bedingt durch die Niedrigzinspolitik der EZB wird sich daran auch in der nahen Zukunft nichts ändern. Das sehen die Österreicher auch so: nur 4% glauben, dass bis Ende 2018 ein relevanter Zinsanstieg passieren wird.

Obwohl dieses Niedrigzinsumfeld mittlerweile zehn Jahre anhält, hatte es bisher keine größeren Auswirkungen auf das Sparverhalten.

Die vier häufigsten Gründe

Von den Befragten wurden hauptsächlich diese vier Gründe genannt:

  • Angst vor Schwankungen
  • Zuwenig Geld, um zu investieren
  • Zuwenig Wissen, um zu investieren
  • Zuwenig Beratung

Die Angst vor Schwankungen ist nachvollziehbar. Denn in Erinnerung bleiben uns immer nur die Crashphasen an den Börsen. Dass es danach immer starke Anstiege gegeben hat, bekommen jene nicht mehr mit, die im Tief verkauft haben. Seit der letzten Krise 2008 haben sich die Aktienmärkte konstant nach oben bewegt und Renditen von mehr als 7% pro Jahr erwirtschaftet.

Am Geld mangelt es uns Österreichern eigentlich nicht. Auf Sparbüchern liegen über 270 Milliarden Euro zu einem negativen Zinssatz.

Wieso negativ? Weil bei einem Sparzins von 0,1% und einer Inflation von 2,2% leider die Kaufkraft jedes Jahr um 2% abnimmt.
Arbeitnehmer freuen sich über Lohnerhöhungen von 1-2%, aber verlieren auf der anderen Seite 2%. Ein Nullsummenspiel.

Das notwendige Wissen über die verschiedenen Anlagemöglichkeiten ist rasch erlernt.
Es muss niemand einen ganzen Fonds managen können, um ihn zu kaufen.
Ich verwende auch ein Auto und kann es nicht selber warten. Dafür habe ich meine Autowerkstatt. Genauso sollte man für die „Servicearbeiten“ bei der Geldanlage einen Fachmann heranziehen.

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Altersvorsorge für ein gutes Leben im Alter

Brauchen Sie eine extra Altersvorsorge?

Altersvorsorge für ein gutes Leben im Alter
 

Zum Thema Altersvorsorge gibt es viele Mythen, Gerüchte und vorgefasste Meinungen.
Was da in vielen Menschen vorgeht, darüber möchte ich Ihnen berichten und meine Meinung dazu als Veranlagungsexperte mitteilen.

Bei meinen Gesprächen höre ich immer wieder sehr ähnliche Argumente, warum jemand sich mit dem Thema Altersvorsorge (noch) nicht beschäftigt hat. Darunter zählen zu geringes Einkommen, das Thema ist zu kompliziert, Vater Staat wird sich schon darum kümmern, usw.

Der Staat wird sich schon um mich kümmern

Mit diesem Argument eng verknüpft ist auch die Meinung: „In der Pension brauche ich sowieso weniger Geld“.
Beides sind Argumente, die direkt in die Altersarmut führen können.

Manche haben vielleicht eine so große Pension und eine zusätzliche Firmenpension, dass sie sich vordergründig keine Gedanken machen müssen.
Den meisten von uns droht jedoch bei Pensionsantritt ein grober finanzieller Einschnitt. Das gilt vor allem für jene, die heute unter 40 sind. Bis diese Generation in Pension gehen darf, werden noch viele Reformen und Sparpakete beschlossen werden. Und diese werden sich nicht zum Vorteil der zukünftigen Pensionisten auswirken.

Wer hat Lust, nach einem langen Arbeitsleben von einer Art Mindestsicherung zu leben, die gerade genug für das „Überleben“ ist?

Wer möchte nicht im Alter in einer komfortablen Senioreneinrichtung leben, oder sich die beste Pflege zu Teil werden lassen? Das kostet zusätzliches Geld, für das der Staat sicher nicht aufkommt.

Die staatliche Pension wird nur für das Nötigste reichen, alles andere liegt in Ihrer eigenen Verantwortung.

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unzufrieden, verzweifelt, kaufmann

Sind Sie mit Ihrer finanziellen Lage zufrieden?

unzufrieden, verzweifelt, kaufmannMit der finanziellen Lage zufrieden sein

Kennen Sie das: „Ich bin mit meinen Finanzen ganz zufrieden, mehr brauche ich nicht.“ Glauben Sie das? Ich nicht (immer). Die Aussage (bin zufrieden) ermöglicht es, sich manchen Fragen nicht stellen zu müssen und daher auch nichts ändern zu müssen.

Beharren oder Verändern

Viele Menschen haben Angst vor Veränderung. Altbekannte Wege müssen verlassen werden, neue und unbekannte beschritten werden. Da kann viel passieren. Wer „zufrieden“ mit der IST Situation ist, muss nichts ändern, also keine Gefahr.

Wer unzufrieden ist, hat das Bedürfnis, diese Unzufriedenheit loszuwerden. Wenn der Grad an Unzufriedenheit größer als die Angst vor Veränderung wird, dann setzt man sich in Bewegung. Die Schwelle ist individuell: manche halten da ganz schön viel an Unzufriedenheit aus, bevor sie sich in Bewegung setzen.

Sind Unzufriedene erfolgreicher?

Könnte sein. Denn wer unzufrieden ist, sucht Abhilfe. Nur wer etwas verändert, erhält neue Ergebnisse und entwickelt sich weiter. Viele Firmen wären nie gegründet worden, wäre da nicht in jemandes Kopf eine Unzufriedenheit gewesen. Und dieser jemand hatte dann den Mut, Zeit und Geld in seine Idee zu stecken und das Risiko des Scheiterns auf sich zu nehmen, um letztlich erfolgreich zu werden.

Eines meiner Lieblingshotels (www.schwaigerhof.at/) ist ein typisches Beispiel. Hier arbeitet eine Unternehmerfamilie mit viel Mut und investiert Jahr für Jahr Geld in das Hotel. Mittlerweile ein 5*S Hotel der gehobenen Preisklasse und das zurecht. Vielleicht war hier auch die Unzufriedenheit mit Auslastung und Gewinn der Antrieb, immer wieder aufs Neue zu investieren und Risiken einzugehen.

Ich denke, Unzufriedene sind dann erfolgreicher, wenn sie die Lösung bei sich suchen und nicht die Schuld dafür anderen geben.

Sparen oder Investieren

Sparen mittels Sparbuch und Bausparer kennt man, offensichtlich kein Risiko. Daher bleiben viele Millionen Euro auf täglich fälligen Sparbüchern liegen. Das Risiko der Geldentwertung durch Inflation nehmen viele in Kauf, denn man sieht den Effekt nicht sofort. Später wird man feststellen, dass das Sparbuchguthaben keinesfalls ausreicht, um notwendige Anschaffungen zu machen oder die Pension aufzufetten.

Wer mit seiner finanziellen Lage unzufrieden ist, sucht eine Lösung und muss gewisse Risiken eingehen. Der Wechsel vom Sparer zum Investor ist auch mit Aufwand verbunden: die finanziellen Ziele setzen und die passende Strategie finden. Der Rest ist einfach: Depot eröffnen, Kaufaufträge erstellen und das ganze immer wieder monitoren.

Das ist Ihnen zu viel Aufwand? Dann lassen Sie sich dabei helfen!

Sien SIE mit Ihrer finanziellen Lage zufrieden?

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weltgruseltag weltspartag halloween

Weltgruseltag Weltspartag (31.10.)

weltgruseltag weltspartag

Es ist wieder einmal der 31.10. und alle schaudert es ganz fürchterlich. Auch wegen Halloween, aber vor allem, weil am Weltspartag die Familie auf die Bank geht und dort das Ersparte aus dem Schweinchen auf das Sparbuch einzahlen lässt. Und dann kommt das Zinsgespenst: fast unsichtbar, aber richtig zum Fürchten!

Weltspartag – aber keine Zinsen in Sicht

Wieder ein Jahr ohne nennenswerte Zinserträge, aber einer durchaus ordentlichen Inflation von rd. 1,9%. 1000€ auf einem Sparbuch sind nach einem Jahr nur mehr 981€ wert. Die winzigen Zinsen nach KESt. rechne ich gar nicht mehr dazu.

Kann man sich den Weltspartag sparen?

Das fragt die INGDIBA in ihrem aktuellen Newsletter und kommt zu dem prägnanten Satz: Investieren ist das neue Sparen. In der Form des Sparbuches kann man sich den Weltspartag tatsächlich sparen. Abgesehen vom Notgroschen für Unvorhergesehenes, darf nichts am Sparbuch liegen, worauf man längerfristig verzichten kann.

Sparen und der Kaufverzicht

Natürlich wollen viele Menschen möglichst gleich kaufen und nicht warten. Damit verpufft aber die liquide Reserve und manche schlittern damit auch noch in Ratenkäufe und Konsumkredite. Dann bleibt natürlich noch weniger vom Einkommen über. Fazit (bei manchen) ah scho wurscht 🙂

Weltspartag: nachdenken über Einsparungsmöglichkeiten

Am Weltspartag könnte man sich auch Gedanken darüber machen, wo überall Geld hinfliegt. Ist der Gas- und Stromtarif noch optimal (Hier eine Empfehlung von mir: Fixkostenoptimierung)? Handytarif und Internetkosten – zu bequem, um zu wechseln? Festnetztelefon – braucht das noch wer (von Einzelfällen und Firmen abgesehen)? Wie oft geht man auswärts essen, obwohl der Kühlschrank gut gefüllt ist? Wie viel an Lebensmitteln werden weggeworfen, weil man sie doch nicht verbrauchen konnte? Neuestes Handy oder doch das Modell vom Vorjahr?

Was fällt Ihnen hier noch alles ein?

Das wird ein unbequemer Weltspartag und Weltspartagsgeschenk gibt’s auch nicht für die Arbeit, zumindest nicht sofort. Langfristig sind bei diesen Vorschlägen viele Euros an Einsparungspotential möglich – das ist dann das wahre Geschenk.

Weltanlagetag – Weltfondstag (19.4.)

Alle Jahre am 19.4. gibt es den Weltfondstag zur Erinnerung, dass nur die Veranlagung in Sachwerte reich macht. Warten Sie nicht bis April – fangen Sie heute am Weltspartag an!

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harte Zeiten für junge Frauen

Harte Zeiten für junge Frauen

harte Zeiten für junge FrauenWenn Sie heute weiblich und zwischen 30 und 40 Jahren alt sind, gerade Kinder großziehen, dann sollten Sie sich einen Moment Zeit nehmen und hier weiterlesen.

Es kommen harte Zeiten auf junge Frauen zu

Bei einem Fachvortrag der Pensionsversicherungsanstalt PVA wurde vorgerechnet, dass die Pension in 20 – 30 Jahren maximal 50% des durchschnittlichen Einkommens (berechnet über die gesamte Einkommenszeit) sein wird. Das ist dann allerdings erst die Bruttopension, Abgaben kommen noch weg.

Warum sind gerade junge Frauen so stark betroffen?

Es ist bekannt, dass durch Kindererziehung, Teilzeitarbeit und schlechtere Bezahlung Beitragsmonate fehlen und das Durchschnittseinkommen sehr niedrig ist. Von den Auswirkungen einer Scheidung ganz zu schweigen.

Von dem, was an Pension einmal ausgezahlt werden wird, kann niemand tatsächlich leben. Damit sind Frauen auch in der Pension von einem zweiten Einkommen (Ehemann, Arbeit) abhängig.

Sicherheit hat Vorrang

Was können Sie tun, wenn Sie heute dieser Altersgruppe angehören? Egal, ob Sie im Supermarkt an der Kasse arbeiten oder mit einem Doktortitel in der Forschung beschäftigt sind, Sie müssen HEUTE mit dem Sparen beginnen

Dieses Geld muss möglichst sicher angelegt werden. Das Sparbuch allerdings ist dafür nicht geeignet: auf Grund der Zinsen weit unter der Inflationsrate verliert das Geld Jahr für Jahr an Kaufkraft. Es ist zwar supersicher, aber leider in 20 Jahren kaum etwas wert.

Daher muss eine Veranlagung gefunden werden, die möglichst sicher ist und Erträge über der Inflationsrate liefert.

Der große Vorteil, wenn Sie bis zur Pension noch 20 oder mehr Jahre Zeit haben: je länger der Veranlagungszeitraum ist, umso besser und sicherer sind die Erträge.

Wo finden Sie eine passende Veranlagung?

Dafür gibt es eine Reihe von Möglichkeiten. Sie können zur Bank gehen, zu einem Versicherungsmakler oder einem Anlageberater. Alle drei haben unterschiedliche Produkte, die sie Ihnen empfehlen können. Worauf Sie allerdings achten müssen, sind die Kosten. Wenn Ihnen eine Anlageberatung gratis oder sehr günstig angeboten wird, dann können Sie davon ausgehen, dass Sie den Berater über die Produktkosten indirekt bezahlen. Auch die Bank lebt davon, dass von Fondsanbietern Teile der Produktspesen als Provision an die Bank fließen.

Teuer und günstig zugleich: Honorarberatung

Wenn Sie einen Honorarberater wie mich beauftragen, dann haben Sie mehrere Vorteile: ich berate Sie produktunabhängig und empfehle Ihnen Veranlagungen mit möglichst geringen Kosten. Mein Honorar erscheint anfangs vielleicht hoch, rechnet sich aber durch die eingesparten Provisionen nach ein bis zwei Jahren.

Wer bei den Kosten spart, hat automatisch mehr Ertrag bei gleichem Risiko.

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aktive fonds kosten geld

Aktive Fonds imitieren Vergleichsindex

Aktive Fonaktive fonds kosten geldds wurden in vielen Studien auf ihr „aktives“ Management hin untersucht. Denn die Fondsmanager aktiv gemanagter Fonds verlangen viel Geld dafür, dass sie bessere Renditen als der Markt erwirtschaften (SOLLTEN).

Aktive Fonds oder Indexschmuser

Bei vielen aktiven Fonds, so die Studienergebnisse, ist das allerdings nicht der Fall. Die Fonds enthalten die gleichen Aktien wie der Vergleichsindex, erwirtschaften aber auf Grund der Kosten ein geringeres Ergebnis.

Kostentransparenz ab 1.1.2018 (MIFID II)

Ab 1.1.2018 gilt eine neue EU Richtlinie, die sogenannte MIFID II (siehe auch TOP Gewinn Artikel September 2017). Einer der wesentlichen Punkte darin ist das Thema Kostentransparenz. Ein Kunde muss VOR Vertragsabschluss detailiert erfahren, welche Kosten im Produkt stecken, was der Berater kostet (Provision oder Honorar) und welche sonstigen Kosten noch entstehen können (Depotkosten, Transaktionskosten, …).
Vorbei sind dann die Zeiten, da ein Berater von seinen Kunden nur eine kleine Aufwandsentschädigung für seine Arbeit verrechnet. Für den Kunden erscheint das Angebot günstig. Dass im Hintergrund Abschluss- und Bestandsprovisionen an den Berater fließen, sieht der Kunde nicht auf den ersten Blick, aber er bezahlt sie über die gesamte Veranlagungsdauer.

ESMA Studie in Arbeit

Die EU Wertpapieraufsicht ESMA bereitet jetzt eine neue Studie vor, die sich genau mit diesem Thema beschäftigt. Es werden aktive und passive Fonds auf ihre Kostenstruktur hin untersucht. Die Studie soll Auskunft darüber geben, wie sich die Kosten auf die Erträge auswirken und ob ein aktiv gemanagter Fonds tatsächlich ein Mehrertrag über den Kostenanteil hinaus liefert.

Großartige neue Erkenntnisse aus dieser Studie erwarte ich mir nicht. Denn ist völlig klar: es macht einen großen Unterschied aus, ob vom erwirtschafteten Fondsergebnis 3% oder 0,5% an Kosten Jahr für Jahr abgezogen werden.

„Je geringer die Kosten, umso höher ist der Ertrag bei gleichem Risiko“

Als Honorarberater achte ich sehr stark darauf, dass meinen Kunden keine unnötigen Kosten entstehen. Mein Honorar rentiert sich meist schon nach einem Jahr Veranlagungsdauer.

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wie viel ist genug
Wie viel ist genug?
wie viel Geld ist genug für Ihre AltersvorsorgeWie viel ist genug für Sie?

Wie viel Geld brauchen Sie, damit Sie sich alles das leisten können, was Sie schon immer wollten? Was bedeutet eigentlich „sich alles leisten können“?

Wenn Sie auch der Meinung sind, nur die Gesundheit ist das Wichtigste, nicht das Geld, dann sollten Sie über folgendes nachdenken: altersbedingte Krankheiten lassen sich nicht immer verhindern, auf die eine oder andere Art trifft es jeden von uns. Früher oder später steigt der Bedarf an medizinischer und pflegerischer Hilfe. Wer dann nur seine Mindestpension hat, muss auskommen, was ihm der Staat anbietet. Und das ist nicht viel. Alleine eine bequeme Seniorenresidenz kostet eine Menge Geld.

Also: wie viel ist genug?

Meine Herangehensweise

Ich sehe das für mich so: ich möchte gerne mehr reisen und dabei nicht auf den Preis achten müssen. Ich möchte für meine Enkelkinder eine größere Summe veranlagen und für meine Pension ebenfalls ausreichend Geldmittel zur Verfügung haben. Gerade in der Pension hat man mehr Zeit und weniger Einkommen, daher muss hier aufgestockt werden.

Damit das Ganze für mich auch greifbar wird, habe ich alles in einem Spreadsheet erfasst. Jetzt kenne ich die Summe, die ich als Einnahmen haben will / muss, um meine Ziele und Wünsche zu erfüllen. Auch wenn die Zahlen aus heutiger Sicht unerreichbar scheinen, sind sie eine Motivation, mein Geschäft noch intensiver zu betreiben.

Ihr Plan?

Nehmen Sie sich eine Stunde Zeit, tragen Sie alle Informationen aus Ihrem Pensionskonto, der Haushaltsrechnung und Ihren Plänen zusammen. Wie viel Geld geben Sie heute aus? Wie hoch wird die Pension vermutlich sein? Wie teuer wird Ihr Leben in der Pension? Einerseits fallen Ausgaben weg (Arbeitskleidung, Fahrgeld, zweites Auto, …), andererseits kommen Ausgaben dazu (mehr Freizeit, Pflegebedarf, Gesundheitskosten, …). All das zusammen gefasst ergibt eine Übersicht über Ihren persönlichen Vorsorgebedarf.

Der nächste Schritt

Führen Sie ein Gespräch mit einem Finanzberater (gerne mit mir), damit Sie wissen, was Sie dafür tun müssen.

Wenn Sie mit mir ein kostenloses Erstgespräch führen möchten: Termin online vereinbaren, giefing@finanzberatung-wien.biz oder anrufen +43 699 19047359 – jederzeit gerne!

Elefantenherde

Wer der Herde nachläuft, sieht nur die … Kehrseite

Elefantenherde

Elefantenherde im Etosha Nationalpark

Wer der Herde nachläuft

Wer immer nur hinter anderen nachläuft, hat keinen Einfluss darauf, was in seinem Leben passiert. Bei Veranlagungen ist es Trend, dann zu kaufen, wenn es bereits überall in den Medien steht, dass jetzt ein guter Zeitpunkt wäre. Leider befindet sich der Markt dann meist kurz vor dem Höhepunkt und die neuen Anleger kaufen teuer ein. Kommt die Marktkorrektur, ausgelöst durch ein politisches Ereignis, oder eine Wahl, die anders verlaufen ist, als erwartet, fahren die Kurse gen Süden. Manchmal sogar sehr schnell.

Prozyklisches Anlageverhalten

Dann wird die Herde wieder unruhig und beginnt aus dem Markt zu fliehen. Es wird zu schlechten Preisen verkauft. Manche warten in dieser Phase auch auf bessere Zeiten. Devise: So schlimm wird’s schon nicht werden. Aber manchmal wird es doch schlimm.

Der Anleger, der erst gegen Ende eingekauft hat, verkauft jetzt mit Verlust. Die gewonnene Erkenntnis: der Aktienmarkt ist riskant, da verliert man nur, etc. pp. Selbstverständlich wird diese Ansicht dann auch von den Boulevardblättern weitergetragen: Finger weg von den Aktien, schließt doch lieber eine Versicherung ab!

Zum Veranlagen ist immer ein guter Zeitpunkt

Was ist der grundlegende Fehler? Es ist der falsche Anlagehorizont! Wer Geld für eine Veranlagung zur Verfügung hat, der soll investieren, besser heute als morgen. Denn niemand kann vorhersagen, wie lange eine Marktphase dauert. Derzeit (Juni 2017) haben wir eine extrem lange Phase steigender Märkte bei geringer Schwankung hinter uns. Einige Analysten warnen bereits, dass das nicht mehr lange gut gehen kann, andere meinen, dass es noch länger so weitergehen wird. Zumindest, bis sich die EZB dazu entschließt, die Zinsen zu erhöhen und damit Geld aus dem Markt zu nehmen. Die aktuelle Inflationsrate von 2% würde ja schon passen, aber noch gibt es keine deutlichen Signale aus der europäischen Geldzentrale.

Auf den Zeithorizint kommt es an

Wer als Anlagehorizont 10 Jahre nimmt (Aktieninvestment) und sein Depot gegen Kurseinbrüche absichert (automatisierter Verkauf), kann mit guten Renditen rechnen. Kurzfristige Verluste wird es geben, langfristig wird sich ein Gewinn einstellen.

Um in allen Marktlagen bestehen zu können, ist eine gute Depotbetreuung inkl. einer Absicherungsautomatik wichtig. Damit kann man irrationale Entscheidungen zumindest vorher besprechen und die gröbsten Schnitzer vermeiden.

Um das Thema zu vertiefen können Sie sich gerne einen Termin online vereinbaren, mich telefonisch unter +43 699 19047359 bzw. per mail giefing@finanzberatung-wien.biz erreichen.

Garantierter Renditeräuber

Wer sich um sein Geld sorgt, freut sich, wenn man ihm eine Garantie gibt: Sie erhalten auf jeden Fall Ihre Einlage zurück – garantiert!

Da investiert man doch gerne, ohne lange darüber nachzudenken. Richtig?

Haben Sie sich schon einmal gefragt, wie so eine Garantie funktioniert? Hier eine (von mehreren) Erklärung:

Um eine Kapitalgarantie einhalten zu können, muss ein Teil Ihres Kapitals in eine möglichst sichere Anlageklasse investiert werden, also meist in Anleihen von Staaten bester Bonität wie Österreich oder Deutschland. Als Beispiel nehme ich an, dass diese Anleihen 1% pro Jahr an Rendite abwerfen.
Annahme: Sie investieren 100.000€ auf 10 Jahre mit Kapitalgarantie. Dann müssen 90.000€ in sichere Anleihen investiert werden und nur 10.000€ können auf Renditejagd geschickt werden. Die 90.000€ bei 1% werden nach 10 Jahren zu 100.000€ (=Ihr eingezahltes Kapital), die 10.000€ bei angenommenen 6% Rendite am Aktienmarkt werden zu rd. 18.000€. Das Gesamtergebnis sind dann 118.000€ mit einer Durchschnittsrendite von 1,67%! (Alles noch vor KESt. und Inflation).

Da sichere Anleihen derzeit nicht 1% sonder nur 0,2% an Rendite erzielen, können Sie sich wahrscheinlich vorstellen, wie mager das Ergebnis dann aussieht:
98.000€ von Ihren 100.000€ müssen in Anleihen angelegt werden und nur 2.000€ können Erträge bringen. Das Ergebnis ist miserabel: die Jahresverzinsung beträgt nur mehr 0,35% und das Gesamtergebnis ist 103.500€.

Dabei sind am Aktienmarkt Garantien nicht notwendig, wenn man einen Anlagehorizont von 15 bis 20 Jahren einhält. Der US-Aktienindex S&P 500 als Beispiel hat seit 1928 in 93 Prozent aller Zehn-Jahres-Perioden einen Gewinn erwirtschaftet. Also umgerechnet sind von 89 Zehnjahresperioden gerade einmal 6 Perioden negativ. Natürlich bedeuten diese 6 x 10 Jahre mit negativem Ertrag, dass man Angst um sein Geld bekommt. Aber wer die Zeit und einen guten Berater hat, hält das aus. Besser noch, er wird genau dann neues Geld investieren, also billig einkaufen.

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