pensionsvorsorge und zinseszins

Wann soll man mit der Pensionsvorsorge beginnen?

pensionsvorsorge und zinseszins

Folgendes Zitat wird fälschlicherweise Albert Einstein zugeschrieben:

Der Zinseszins ist die größte Erfindung des Menschen.

Wer es auch immer gesagt hat, hat damit völlig recht gehabt.

Pensionsvorsorge und Zinseszins

Diese zwei Begriffe und der Faktor Zeit gehören unbedingt zusammen. Wer seiner Pensionsvorsorge genügend Zeit gibt, profitiert vom Zinseszins mehr als vom direkten Ertrag.

Zinseszins
Zinseszins

Deutlich zu sehen ist der Anstieg nach ungefähr 12 Jahren. Ab hier ist der Zinseszins Hauptträger der Performance.

„Ich habe jetzt keine Zeit, mich damit zu beschäftigen“

Wer dieser Meinung ist, verliert die wichtigste Erfolgskomponente jeder Veranlagung: die Veranlagungsdauer. Je länger die Veranlagungsdauer umso höher der Zinseszins und umso niedriger die Schwankungen.

Eine statistische Auswertung des S&P 500 Index von 1938 bis 2018 hat gezeigt, dass die Schwankungen bei einer einjährigen Veranlagung bei 50% lag: es war also wie im Casino, einmal gewinnt man, einmal verliert man. Bei 20 Jahren war die Chance, eine schlechte Periode zu erwischen nur mehr bei 3% und bei 30 Jahren gab es KEINE negative Veranlagungsperiode mehr.


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Altersvorsorge für ein gutes Leben im Alter

Brauchen Sie eine extra Altersvorsorge?

Altersvorsorge für ein gutes Leben im Alter
 

Zum Thema Altersvorsorge gibt es viele Mythen, Gerüchte und vorgefasste Meinungen.
Was da in vielen Menschen vorgeht, darüber möchte ich Ihnen berichten und meine Meinung dazu als Veranlagungsexperte mitteilen.

Bei meinen Gesprächen höre ich immer wieder sehr ähnliche Argumente, warum jemand sich mit dem Thema Altersvorsorge (noch) nicht beschäftigt hat. Darunter zählen zu geringes Einkommen, das Thema ist zu kompliziert, Vater Staat wird sich schon darum kümmern, usw.

Der Staat wird sich schon um mich kümmern

Mit diesem Argument eng verknüpft ist auch die Meinung: „In der Pension brauche ich sowieso weniger Geld“.
Beides sind Argumente, die direkt in die Altersarmut führen können.

Manche haben vielleicht eine so große Pension und eine zusätzliche Firmenpension, dass sie sich vordergründig keine Gedanken machen müssen.
Den meisten von uns droht jedoch bei Pensionsantritt ein grober finanzieller Einschnitt. Das gilt vor allem für jene, die heute unter 40 sind. Bis diese Generation in Pension gehen darf, werden noch viele Reformen und Sparpakete beschlossen werden. Und diese werden sich nicht zum Vorteil der zukünftigen Pensionisten auswirken.

Wer hat Lust, nach einem langen Arbeitsleben von einer Art Mindestsicherung zu leben, die gerade genug für das „Überleben“ ist?

Wer möchte nicht im Alter in einer komfortablen Senioreneinrichtung leben, oder sich die beste Pflege zu Teil werden lassen? Das kostet zusätzliches Geld, für das der Staat sicher nicht aufkommt.

Die staatliche Pension wird nur für das Nötigste reichen, alles andere liegt in Ihrer eigenen Verantwortung.

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harte Zeiten für junge Frauen

Harte Zeiten für junge Frauen

harte Zeiten für junge FrauenWenn Sie heute weiblich und zwischen 30 und 40 Jahren alt sind, gerade Kinder großziehen, dann sollten Sie sich einen Moment Zeit nehmen und hier weiterlesen.

Es kommen harte Zeiten auf junge Frauen zu

Bei einem Fachvortrag der Pensionsversicherungsanstalt PVA wurde vorgerechnet, dass die Pension in 20 – 30 Jahren maximal 50% des durchschnittlichen Einkommens (berechnet über die gesamte Einkommenszeit) sein wird. Das ist dann allerdings erst die Bruttopension, Abgaben kommen noch weg.

Warum sind gerade junge Frauen so stark betroffen?

Es ist bekannt, dass durch Kindererziehung, Teilzeitarbeit und schlechtere Bezahlung Beitragsmonate fehlen und das Durchschnittseinkommen sehr niedrig ist. Von den Auswirkungen einer Scheidung ganz zu schweigen.

Von dem, was an Pension einmal ausgezahlt werden wird, kann niemand tatsächlich leben. Damit sind Frauen auch in der Pension von einem zweiten Einkommen (Ehemann, Arbeit) abhängig.

Sicherheit hat Vorrang

Was können Sie tun, wenn Sie heute dieser Altersgruppe angehören? Egal, ob Sie im Supermarkt an der Kasse arbeiten oder mit einem Doktortitel in der Forschung beschäftigt sind, Sie müssen HEUTE mit dem Sparen beginnen

Dieses Geld muss möglichst sicher angelegt werden. Das Sparbuch allerdings ist dafür nicht geeignet: auf Grund der Zinsen weit unter der Inflationsrate verliert das Geld Jahr für Jahr an Kaufkraft. Es ist zwar supersicher, aber leider in 20 Jahren kaum etwas wert.

Daher muss eine Veranlagung gefunden werden, die möglichst sicher ist und Erträge über der Inflationsrate liefert.

Der große Vorteil, wenn Sie bis zur Pension noch 20 oder mehr Jahre Zeit haben: je länger der Veranlagungszeitraum ist, umso besser und sicherer sind die Erträge.

Wo finden Sie eine passende Veranlagung?

Dafür gibt es eine Reihe von Möglichkeiten. Sie können zur Bank gehen, zu einem Versicherungsmakler oder einem Anlageberater. Alle drei haben unterschiedliche Produkte, die sie Ihnen empfehlen können. Worauf Sie allerdings achten müssen, sind die Kosten. Wenn Ihnen eine Anlageberatung gratis oder sehr günstig angeboten wird, dann können Sie davon ausgehen, dass Sie den Berater über die Produktkosten indirekt bezahlen. Auch die Bank lebt davon, dass von Fondsanbietern Teile der Produktspesen als Provision an die Bank fließen.

Teuer und günstig zugleich: Honorarberatung

Wenn Sie einen Honorarberater wie mich beauftragen, dann haben Sie mehrere Vorteile: ich berate Sie produktunabhängig und empfehle Ihnen Veranlagungen mit möglichst geringen Kosten. Mein Honorar erscheint anfangs vielleicht hoch, rechnet sich aber durch die eingesparten Provisionen nach ein bis zwei Jahren.

Wer bei den Kosten spart, hat automatisch mehr Ertrag bei gleichem Risiko.

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Schildkröte

Private Pensionsversicherung: nur etwas für Langlebige

SchildkröteDie AK  (Arbeiter Kammer) hat vor vor Kurzem sieben verschiedene Rentenversicherer und deren Verträge unter die Lupe genommen. Es handelt sich um aktuelle Verträge, die unter der Niedrigzinsphase leiden. Altverträge können durchaus zum Leidwesen der Versicherer besser abschneiden.

Ergebnis der Untersuchung kurz und knackig: Die Versicherten sollten die Lebenserwartung einer Schildkröte haben, um tatsächlich mehr aus der Versicherung zu erhalten, als eingezahlt wurde!

Warum das so ist? Immer das leidige Thema mit den Spesen. Diese entstehen nicht zuletzt aus den Garantievereinbarungen. Jede Kapitalgarantie kostet Geld und daher Rendite.

Wer langfristig sein Geld veranlagen kann und will, ist mit einer direkten Veranlagungen in verschiedenen Fonds am Besten bedient. Hier sind die Spesen gering und genau kalkulierbar. Eine Mischung aus mehreren Anlageklassen zur Risikominimierung lässt sich ebenso erreichen, wie eine intelligente Depotabsicherung für den Krisenfall.

Wenn Sie so eine Versicherung derzeit besparen, dann biete ich Ihnen eine Überprüfung an, damit Sie die Ertragsaussichten besser einschätzen können.

Wer mehr wissen will: Termin online vereinbaren, giefing@finanzberatung-wien.biz oder anrufen +43 699 19047359 – jederzeit gerne!

leere taschen

Millenials brauchen 500.000€ bei Pensionsantritt

millenials brauchen 500.000€ bei PensionsantrittWer sind die Millenials?

Die Generation Y (Geburtsjahre 1980 – 1999), auch Millennials genannt, ist heute mitten in ihrer beruflichen Laufbahn. Sie wird wahrscheinlich nach 50 Berufsjahren so ab 2050 / 2060 in Pension gehen. Da ist noch eine lange Zeit und das ist gut so!

Unser Pensionssystem

Wenn wir uns die aktuelle Situation bei den Pensionen ansehen, müssen wir feststellen, dass sich dieses System nicht auf ewige Zeiten hinaus weiterführen lässt. Es beginnen weniger Arbeitnehmer zu arbeiten, als Pensionisten mit der Arbeit aufhören. Wir haben ein Umlagesystem bei der Pension: was heute eingenommen wird, wird auch heute für die Pensionisten ausgegeben. Daher sind aktive Erwerbstätige so wichtig für den Fortbestand. Je weniger Erwerbstätige, umso weniger Einnahmen, umso weniger Geld für die Pensionen.

Millenials brauchen 500.000€ bei Pensionsantritt

Wer also heute Mitte 20, Anfang 30 ist muss mit herben finanziellen Einbußen beim Pensionsantritt rechnen. Besonders jene, die eine gute Karriere vor sich haben, werden am Ende mit sehr wenig staatlicher Unterstützung und einer riesigen Pensionslücke dastehen.

Was tun? Zwei wichtige Grundsätze:

  1. Zuerst sparen und DANN Geld ausgeben!
  2. Das Ersparte langfristig nicht angreifen!

Wie kann man 500.000€ zusammen sparen? Fonds Professionell hat in einem Artikel die verschiedenen Varianten an notwendigen Sparraten, Zinsen und Spardauer zusammengestellt.

Beispiel: bei Geburt Sparplan mit 56€ pro Monat starten, bis zum 65. Lebensjahr durchhalten, angenommene Durchschnittsrendite von 6% pro Jahr. Beginnt man erst mit 20, dann muss man schon 190€ pro Monat sparen.

In der Tabelle sind allerdings Steuern und Gebühren nicht berücksichtigt, daher wird man in der Realität die Zielsumme nach unten setzen müssen, damit das ganze auch noch leistbar bleibt. Welchen Zinssatz man in der Simulation als realistisch annimmt, liegt im eigenen Ermessen und der Risikobereitschaft.

500.000€ sind eine Menge Geld

Aus dieser halben Million Euro lässt sich eine Zusatzpension von rd. 1700€ pro Monat entnehmen, ohne das Kapital angreifen zu müssen. Es bleibt also noch etwas für die Erben oder die Übersiedlung in ein komfortables Altersheim übrig. Auch hier er Hinweis: die Entnahmehöhe hängt natürlich stark von der dann erzielbaren Rendite ab und kann dementsprechend schwanken!

Die Inflation frisst die Hälfte

Noch ein Hinweis: die 1.700€ werden bei 2% Inflation pro Jahr in 40 Jahren eine Kaufkraft von ungefähr 740€ haben! Glauben Sie mir jetzt, wie wichtig es ist, ein halber Millionär zu werden?

Wer mehr wissen will und sich auf den Weg zur halben Million machen will: einen Termin vereinbaren (hier oder anrufen +43 699 19047359)

das magische dreieck der geldanlage

Das magische Dreieck

Kennen Sie das magische Dreieck der Geldanlage? Sehen Sie hier:

 

das magische dreieck der geldanlage

Die drei Ecken bezeichnen die drei wichtigsten Ziele, die ein Anleger hat: wie viel bringt die Veranlagung, wie sicher ist sie und wie schnell kommt das Geld zurück.

Wie man sieht, ist es nicht möglich, alle drei Ziele auf ein Maximum zu stellen. Jede Veranlagung ist ein Kompromiss, ein Ausbalancieren oder eine Bevorzugung eines Zieles zu Lasten eines anderen.

Auf den Seiten des Dreieckes habe ich einige Veranlagungen platziert, die die Ziele unterschiedlich erfüllen.

Alle Sparbucharten sind relativ sicher und meist sehr liquide, außer man möchte mehr Zinsen und sperrt sein Geld auf einige Jahre.

Richtung Spitze, also Richtung Ertrag, stehen die Aktien- und Anleihefonds. Je nach Bauart sind sie mehr oder weniger liquide und mehr oder weniger sicher.

Es ist meine Aufgabe, mit Ihnen gemeinsame herauszufinden, wo Sie in diesem Dreieck mit Ihrem Geld stehen wollen. Für ein zufriedenstellendes Ergebnis bedarf es einiger Gespräche zwischen uns. Als Honorarberater werde ich ausschließlich von Ihnen bezahlt und nicht von den Fondsgesellschaften. Ich „verkaufe“ ihnen keine Veranlagung, sondern mein Fachwissen. Sie treffen die Entscheidung.

Wenn Sie mehr wissen wollen, können Sie mich für ein kostenloses Erstgespräch gerne unter 0699 19047359 oder giefing@finanzberatung-wien.biz kontaktieren.


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Pensionslücke berechnen

grafík pensionslückeLaut einer aktuellen Studie von Spectra können (ich kann’s zwar nicht glauben) nur knapp 20% aller Österreicher erklären, was die Pensionslücke ist und welche Konsequenzen diese hat!

Daher hier ein kleiner Leitfaden, wie man seine Pensionslücke ausrechnet und was man dagegen tun kann:

Berechnung:

  1. Überlegen Sie sich, wie viel Geld Sie in der Pension monatlich brauchen:
    Einige Ausgaben (Fahrtkosten zur Arbeit) werden wahrscheinlich wegfallen, andere (Gesundheitskosten) werden dazukommen.
    Sehr hilfreich ist hier ein Haushaltsbuch, in das man über einige Monate alle Ausgaben einschreibt (geht mit Excel sehr einfach, ein gratis Musterworksheet können Sie bei mir anfordern).
  2. Schauen Sie in Ihrem Pensionskonto der PVA nach, wie hoch die Bruttopension vermutlich sein wird und rechnen Sie sich Ihre Nettopension aus.
    Hier muss man bedenken, dass es sich bei diesem „Kontoauszug“ nur um eine Schätzung auf Basis der aktuellen Gesetzeslage und Ihrer Einzahlungen handelt. Je näher man der Pension ist, um so genauer ist der Betrag.
    Wer noch 20 oder 30 Jahre bis zur Pension hat, kann diese Prognose gleich vergessen, denn bis dahin wird es noch viele Reformen geben (zu ungunsten der Pensionisten). In diesem Fall würde ich das aktuelle Nettoeinkommen mit einer kleinen jährlichen Steigerung (1-2%) hochrechnen und vom Endergebnis dann 50% als Pension annehmen.
    Frauen sollten die geplante Kinderbetreuungszeit mitbedenken.
  3. Bilden Sie die Differenz und Sie kennen Ihre Pensionslücke.

Das Ergebnis von Schritt 3 wird Sie wahrscheinlich etwas erschrecken. Aber Sie können etwas TUN!
Wenn Ihnen bspw. 500€ pro Monat fehlen, dann können Sie sich diese von Ihrem Investmentfondsdepot monatlich entnehmen, wenn auf Ihrem Depot ein Wert von zumindest 100.000€ liegt.
Wie kommen Sie zu 100.000€?
Sie sparen 30 Jahre jedes Monat 100€ oder 20 Jahre lang 200€ monatlich.

Es sei noch angemerkt, dass in dieser Rechnung die Inflation unberücksichtigt ist. Das in der Pension gewünschte Einkommen aus heutiger Sicht muss um die durchschnittliche Inflation der Jahre bis zum Antritt aufgewertet werden.

Sie sehen, wer früher beginnt, für die Pension vorzusorgen, kann später entspannt in den Ruhestand gehen.

Und noch ein positiver Effekt: wenn Sie nur den Renditzuwachs entnehmen, bleibt Ihr Depotstand praktisch unverändert. Im Notfall können Sie immer noch teilweise darauf zurückgreifen, denn Fondsdepots sind flexibel. Ansonsten bleibt es nach Ihrem Ableben als Startkapital für die nächste Generation oder einem karitativen Zweck – ganz nach belieben.

Vorsorge für die nächste Generation:
Wenn es in Ihrer Familie (Enkel)Kinder gibt, dann sind Investmentfonds (siehe Rechnung oben) die ideale Sparform für deren späteres Leben. Mit einem Investmentfondssparplan schlagen Sie jede Vorsorgeversicherung haushoch. Die Kosten für den Kauf von Fondsanteilen betragen zwischen 3 und 5,5%, d.h. fast 95% werden veranlagt. Wissen Sie, wie viel von einer Lebensversicherungsprämie veranlagt wird? Ca. 80% – der Rest sind Kosten und der Risikoanteil für vorzeitiges Ableben. Von der Höhe der Abschlussprovision bei den verschiedenen Versicherungsvarianten ganz zu schweigen.

Wenn Sie einen Termin mit mir vereinbaren, dann besprechen wir Ihre Situation im Detail und die verschiedenen Lösungsmöglichkeiten. Rufen Sie mich an (0699 19047359) oder mailen Sie mir.