harte Zeiten für junge Frauen

Harte Zeiten für junge Frauen

harte Zeiten für junge FrauenWenn Sie heute weiblich und zwischen 30 und 40 Jahren alt sind, gerade Kinder großziehen, dann sollten Sie sich einen Moment Zeit nehmen und hier weiterlesen.

Es kommen harte Zeiten auf junge Frauen zu

Bei einem Fachvortrag der Pensionsversicherungsanstalt PVA wurde vorgerechnet, dass die Pension in 20 – 30 Jahren maximal 50% des durchschnittlichen Einkommens (berechnet über die gesamte Einkommenszeit) sein wird. Das ist dann allerdings erst die Bruttopension, Abgaben kommen noch weg.

Warum sind gerade junge Frauen so stark betroffen?

Es ist bekannt, dass durch Kindererziehung, Teilzeitarbeit und schlechtere Bezahlung Beitragsmonate fehlen und das Durchschnittseinkommen sehr niedrig ist. Von den Auswirkungen einer Scheidung ganz zu schweigen.

Von dem, was an Pension einmal ausgezahlt werden wird, kann niemand tatsächlich leben. Damit sind Frauen auch in der Pension von einem zweiten Einkommen (Ehemann, Arbeit) abhängig.

Sicherheit hat Vorrang

Was können Sie tun, wenn Sie heute dieser Altersgruppe angehören? Egal, ob Sie im Supermarkt an der Kasse arbeiten oder mit einem Doktortitel in der Forschung beschäftigt sind, Sie müssen HEUTE mit dem Sparen beginnen

Dieses Geld muss möglichst sicher angelegt werden. Das Sparbuch allerdings ist dafür nicht geeignet: auf Grund der Zinsen weit unter der Inflationsrate verliert das Geld Jahr für Jahr an Kaufkraft. Es ist zwar supersicher, aber leider in 20 Jahren kaum etwas wert.

Daher muss eine Veranlagung gefunden werden, die möglichst sicher ist und Erträge über der Inflationsrate liefert.

Der große Vorteil, wenn Sie bis zur Pension noch 20 oder mehr Jahre Zeit haben: je länger der Veranlagungszeitraum ist, umso besser und sicherer sind die Erträge.

Wo finden Sie eine passende Veranlagung?

Dafür gibt es eine Reihe von Möglichkeiten. Sie können zur Bank gehen, zu einem Versicherungsmakler oder einem Anlageberater. Alle drei haben unterschiedliche Produkte, die sie Ihnen empfehlen können. Worauf Sie allerdings achten müssen, sind die Kosten. Wenn Ihnen eine Anlageberatung gratis oder sehr günstig angeboten wird, dann können Sie davon ausgehen, dass Sie den Berater über die Produktkosten indirekt bezahlen. Auch die Bank lebt davon, dass von Fondsanbietern Teile der Produktspesen als Provision an die Bank fließen.

Teuer und günstig zugleich: Honorarberatung

Wenn Sie einen Honorarberater wie mich beauftragen, dann haben Sie mehrere Vorteile: ich berate Sie produktunabhängig und empfehle Ihnen Veranlagungen mit möglichst geringen Kosten. Mein Honorar erscheint anfangs vielleicht hoch, rechnet sich aber durch die eingesparten Provisionen nach ein bis zwei Jahren.

Wer bei den Kosten spart, hat automatisch mehr Ertrag bei gleichem Risiko.

Wenn Sie mehr wissen möchten: Termin online vereinbaren, giefing@finanzberatung-wien.biz oder anrufen +43 699 19047359 – jederzeit gerne!

Schildkröte

Private Pensionsversicherung: nur etwas für Langlebige

SchildkröteDie AK  (Arbeiter Kammer) hat vor vor Kurzem sieben verschiedene Rentenversicherer und deren Verträge unter die Lupe genommen. Es handelt sich um aktuelle Verträge, die unter der Niedrigzinsphase leiden. Altverträge können durchaus zum Leidwesen der Versicherer besser abschneiden.

Ergebnis der Untersuchung kurz und knackig: Die Versicherten sollten die Lebenserwartung einer Schildkröte haben, um tatsächlich mehr aus der Versicherung zu erhalten, als eingezahlt wurde!

Warum das so ist? Immer das leidige Thema mit den Spesen. Diese entstehen nicht zuletzt aus den Garantievereinbarungen. Jede Kapitalgarantie kostet Geld und daher Rendite.

Wer langfristig sein Geld veranlagen kann und will, ist mit einer direkten Veranlagungen in verschiedenen Fonds am Besten bedient. Hier sind die Spesen gering und genau kalkulierbar. Eine Mischung aus mehreren Anlageklassen zur Risikominimierung lässt sich ebenso erreichen, wie eine intelligente Depotabsicherung für den Krisenfall.

Wenn Sie so eine Versicherung derzeit besparen, dann biete ich Ihnen eine Überprüfung an, damit Sie die Ertragsaussichten besser einschätzen können.

Wer mehr wissen will: Termin online vereinbaren, giefing@finanzberatung-wien.biz oder anrufen +43 699 19047359 – jederzeit gerne!

leere taschen

Millenials brauchen 500.000€ bei Pensionsantritt

millenials brauchen 500.000€ bei PensionsantrittWer sind die Millenials?

Die Generation Y (Geburtsjahre 1980 – 1999), auch Millennials genannt, ist heute mitten in ihrer beruflichen Laufbahn. Sie wird wahrscheinlich nach 50 Berufsjahren so ab 2050 / 2060 in Pension gehen. Da ist noch eine lange Zeit und das ist gut so!

Unser Pensionssystem

Wenn wir uns die aktuelle Situation bei den Pensionen ansehen, müssen wir feststellen, dass sich dieses System nicht auf ewige Zeiten hinaus weiterführen lässt. Es beginnen weniger Arbeitnehmer zu arbeiten, als Pensionisten mit der Arbeit aufhören. Wir haben ein Umlagesystem bei der Pension: was heute eingenommen wird, wird auch heute für die Pensionisten ausgegeben. Daher sind aktive Erwerbstätige so wichtig für den Fortbestand. Je weniger Erwerbstätige, umso weniger Einnahmen, umso weniger Geld für die Pensionen.

Millenials brauchen 500.000€ bei Pensionsantritt

Wer also heute Mitte 20, Anfang 30 ist muss mit herben finanziellen Einbußen beim Pensionsantritt rechnen. Besonders jene, die eine gute Karriere vor sich haben, werden am Ende mit sehr wenig staatlicher Unterstützung und einer riesigen Pensionslücke dastehen.

Was tun? Zwei wichtige Grundsätze:

  1. Zuerst sparen und DANN Geld ausgeben!
  2. Das Ersparte langfristig nicht angreifen!

Wie kann man 500.000€ zusammen sparen? Fonds Professionell hat in einem Artikel die verschiedenen Varianten an notwendigen Sparraten, Zinsen und Spardauer zusammengestellt.

Beispiel: bei Geburt Sparplan mit 56€ pro Monat starten, bis zum 65. Lebensjahr durchhalten, angenommene Durchschnittsrendite von 6% pro Jahr. Beginnt man erst mit 20, dann muss man schon 190€ pro Monat sparen.

In der Tabelle sind allerdings Steuern und Gebühren nicht berücksichtigt, daher wird man in der Realität die Zielsumme nach unten setzen müssen, damit das ganze auch noch leistbar bleibt. Welchen Zinssatz man in der Simulation als realistisch annimmt, liegt im eigenen Ermessen und der Risikobereitschaft.

500.000€ sind eine Menge Geld

Aus dieser halben Million Euro lässt sich eine Zusatzpension von rd. 1700€ pro Monat entnehmen, ohne das Kapital angreifen zu müssen. Es bleibt also noch etwas für die Erben oder die Übersiedlung in ein komfortables Altersheim übrig. Auch hier er Hinweis: die Entnahmehöhe hängt natürlich stark von der dann erzielbaren Rendite ab und kann dementsprechend schwanken!

Die Inflation frisst die Hälfte

Noch ein Hinweis: die 1.700€ werden bei 2% Inflation pro Jahr in 40 Jahren eine Kaufkraft von ungefähr 740€ haben! Glauben Sie mir jetzt, wie wichtig es ist, ein halber Millionär zu werden?

Wer mehr wissen will und sich auf den Weg zur halben Million machen will: einen Termin vereinbaren (hier oder anrufen +43 699 19047359)

das magische dreieck der geldanlage

Das magische Dreieck

Kennen Sie das magische Dreieck der Geldanlage? Sehen Sie hier:

 

das magische dreieck der geldanlage

Die drei Ecken bezeichnen die drei wichtigsten Ziele, die ein Anleger hat: wie viel bringt die Veranlagung, wie sicher ist sie und wie schnell kommt das Geld zurück.

Wie man sieht, ist es nicht möglich, alle drei Ziele auf ein Maximum zu stellen. Jede Veranlagung ist ein Kompromiss, ein Ausbalancieren oder eine Bevorzugung eines Zieles zu Lasten eines anderen.

Auf den Seiten des Dreieckes habe ich einige Veranlagungen platziert, die die Ziele unterschiedlich erfüllen.

Alle Sparbucharten sind relativ sicher und meist sehr liquide, außer man möchte mehr Zinsen und sperrt sein Geld auf einige Jahre.

Richtung Spitze, also Richtung Ertrag, stehen die Aktien- und Anleihefonds. Je nach Bauart sind sie mehr oder weniger liquide und mehr oder weniger sicher.

Es ist meine Aufgabe, mit Ihnen gemeinsame herauszufinden, wo Sie in diesem Dreieck mit Ihrem Geld stehen wollen. Für ein zufriedenstellendes Ergebnis bedarf es einiger Gespräche zwischen uns. Als Honorarberater werde ich ausschließlich von Ihnen bezahlt und nicht von den Fondsgesellschaften. Ich „verkaufe“ ihnen keine Veranlagung, sondern mein Fachwissen. Sie treffen die Entscheidung.

Wenn Sie mehr wissen wollen, können Sie mich für ein kostenloses Erstgespräch gerne unter 0699 19047359 oder giefing@finanzberatung-wien.biz kontaktieren.


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Warum es schwer ist, etwas zu tun

Da hat man gute Vorsätze, ist bereit, will alles besser machen und dann? Dann holt einem der Alltag ein.

Wovon man gestern noch begeistert war, wird heute schon wieder in Frage gestellt.
Was man gestern als die neue Richtung entdeckt hat, erscheint heute als möglicher Irrweg.

Ich erlebe das manchmal bei Erstberatungen: mein Gesprächspartner (meine Gesprächspartnerin) scheint von meinen Argumenten überzeugt. Es werden schon Überlegungen über die Höhe der Veranlagungssumme angestellt, die finanziellen Zielen definiert. Es scheint alles in bester Ordnung zu sein. Dann vereinbaren wir eine Bedenkzeit, denn ich will niemand überreden oder überrumpeln.

Beim nächsten Telefonat scheint dann vom Besprochenen und Festgelegten nur mehr wenig gültig zu sein. Woran liegt das?

Vielleicht daran:

Es ist nicht besonders schwer, etwas zu tun, aber es ist viel leichter, etwas NICHT zu tun!

In den wenigen Tagen zwischen Gespräch und Anruf zwecks Terminvereinbarung für ein konkretes Veranlagungsgespräch kommen die Bedenken. Möglicherweise auch ausgelöst durch Gespräche mit Freunden und Verwandten. Denn jeder kennt jemanden, der schon „alles verloren“ hat. Der schlecht beraten wurde, etc.

Die zweite Barriere könnte auch sein, dass man sich von altbekannten Dingen (z.B. dem Sparbuch) trennen und neue Wege gehen muss. Und es ist natürlich viel einfacher, alles beim Alten zu belassen.

Die Wünsche und Träume, die beim Beratungstermin noch wichtig waren, werden als nicht erreichbar eingestuft und abgelegt.

Das ist natürlich sehr schade. Viele gute Investmentgelegenheiten gehen so verloren, nichts wird geändert und ganz schlimm: dieses Verhalten wird an die nachfolgenden Generationen quasi „vererbt“.

Folgen Sie meinem Rat: beginnen Sie mit einem kleinen Teil Ihrer Ersparnisse. Wechseln Sie in eine Sachwertveranlagung. Ich kann Ihnen eine breite Palette an möglichen Investments inklusive einer Verlustbegrenzung anbieten, ganz nach Ihrem Risikobewusstsein. Hier geht’s zur Terminvereinbarung.

Die Reichen und die Wirtschaft

Wir waren heuer in Südfrankreich auf Urlaub: dort wo die Reichen und Schönen zu Hause sind (sagt man). Also an der Côte d’Azur.

Gleich vorweg: Zur Kategorie der Reichen gehören wir sicher nicht und ich auf jeden Fall auch nicht zu den Schönen 🙂
Es war eine äußerst interessante Reise von Wien über Genua, Menton, Nizza bis Saint-Tropez und retour über Meran und Graz nach Wien:
2015.10 ReiserouteBeeindruckt war ich unter anderem von der unglaublichen Anzahl an kleinen, mittleren, großen und riesengroßen Jachten (z.B. die Dilbar des russischen Oligarchen Usmanov), die in den Häfen vor Anker liegen. Im ersten Moment ist man von diesem öffentlich zur Schau gestellten Reichtum etwas erschlagen und ich dachte bei mir: was die Anschaffung und dann vor allem der Betrieb eines solchen Schiffes kostet, da könnte man eigentlich auch sinnvollere Dinge tun.

Aber andererseits hat der Kauf und Betrieb so einer Jacht natürlich eine Menge an wirtschaftlichen Folgewirkungen:
Es verdient der Designer und die Werft (=große Belegschaft), die Innenausstatter, die Technikaussstatter und man benötigt eine Crew. Die Erhaltungskosten (Liegegebühr, Treibstoff, Reparaturen, etc.) kommen wieder den Hafenorten zugute.

Somit stellt die private Schifffahrt einen wichtigen Wirtschaftsfaktor dar, denn es verdienen viele daran. Ein Teil des Vermögens wird damit umverteilt.

Wenn also wir, die nicht zu dieser Klasse der Reichen gehören, darauf achten, für unser Geld angemessene Erträge zu erzielen, dann ist das keineswegs unmoralisch. Durch eine Investition in Sachwerte (Investmentfonds) stellen wir der Wirtschaft Geld bereit.

Zusätzlich sorgen wir dafür, dass wir unser eigenes (kleines) Vermögen aufbauen, es nutzen und an die nachfolgenden Generationen weitergeben können. Denn eine Veranlagung in Investmentfonds ist eine nachhaltige Generationenvorsorge. Wer über einen längeren Zeitraum anspart, kann später durch monatliche Entnahmen sein Leben aufbessern ohne dem Vermögen zu schaden. Nicht zu vergessen, werden wir dadurch auch zunehmend von staatlichen Unterstützungsleistungen unabhängig.

Wenn auch Sie sich Gedanken über Ihre finanzielle Zukunft und die Ihrer Kinder machen, dann nehmen Sie mein Angebot einer Beratung an. Der Beratungstermin ist kostenlos, Kosten fallen erst bei einer durchgeführten Veranlagung an.

Pensionslücke berechnen

grafík pensionslückeLaut einer aktuellen Studie von Spectra können (ich kann’s zwar nicht glauben) nur knapp 20% aller Österreicher erklären, was die Pensionslücke ist und welche Konsequenzen diese hat!

Daher hier ein kleiner Leitfaden, wie man seine Pensionslücke ausrechnet und was man dagegen tun kann:

Berechnung:

  1. Überlegen Sie sich, wie viel Geld Sie in der Pension monatlich brauchen:
    Einige Ausgaben (Fahrtkosten zur Arbeit) werden wahrscheinlich wegfallen, andere (Gesundheitskosten) werden dazukommen.
    Sehr hilfreich ist hier ein Haushaltsbuch, in das man über einige Monate alle Ausgaben einschreibt (geht mit Excel sehr einfach, ein gratis Musterworksheet können Sie bei mir anfordern).
  2. Schauen Sie in Ihrem Pensionskonto der PVA nach, wie hoch die Bruttopension vermutlich sein wird und rechnen Sie sich Ihre Nettopension aus.
    Hier muss man bedenken, dass es sich bei diesem „Kontoauszug“ nur um eine Schätzung auf Basis der aktuellen Gesetzeslage und Ihrer Einzahlungen handelt. Je näher man der Pension ist, um so genauer ist der Betrag.
    Wer noch 20 oder 30 Jahre bis zur Pension hat, kann diese Prognose gleich vergessen, denn bis dahin wird es noch viele Reformen geben (zu ungunsten der Pensionisten). In diesem Fall würde ich das aktuelle Nettoeinkommen mit einer kleinen jährlichen Steigerung (1-2%) hochrechnen und vom Endergebnis dann 50% als Pension annehmen.
    Frauen sollten die geplante Kinderbetreuungszeit mitbedenken.
  3. Bilden Sie die Differenz und Sie kennen Ihre Pensionslücke.

Das Ergebnis von Schritt 3 wird Sie wahrscheinlich etwas erschrecken. Aber Sie können etwas TUN!
Wenn Ihnen bspw. 500€ pro Monat fehlen, dann können Sie sich diese von Ihrem Investmentfondsdepot monatlich entnehmen, wenn auf Ihrem Depot ein Wert von zumindest 100.000€ liegt.
Wie kommen Sie zu 100.000€?
Sie sparen 30 Jahre jedes Monat 100€ oder 20 Jahre lang 200€ monatlich.

Es sei noch angemerkt, dass in dieser Rechnung die Inflation unberücksichtigt ist. Das in der Pension gewünschte Einkommen aus heutiger Sicht muss um die durchschnittliche Inflation der Jahre bis zum Antritt aufgewertet werden.

Sie sehen, wer früher beginnt, für die Pension vorzusorgen, kann später entspannt in den Ruhestand gehen.

Und noch ein positiver Effekt: wenn Sie nur den Renditzuwachs entnehmen, bleibt Ihr Depotstand praktisch unverändert. Im Notfall können Sie immer noch teilweise darauf zurückgreifen, denn Fondsdepots sind flexibel. Ansonsten bleibt es nach Ihrem Ableben als Startkapital für die nächste Generation oder einem karitativen Zweck – ganz nach belieben.

Vorsorge für die nächste Generation:
Wenn es in Ihrer Familie (Enkel)Kinder gibt, dann sind Investmentfonds (siehe Rechnung oben) die ideale Sparform für deren späteres Leben. Mit einem Investmentfondssparplan schlagen Sie jede Vorsorgeversicherung haushoch. Die Kosten für den Kauf von Fondsanteilen betragen zwischen 3 und 5,5%, d.h. fast 95% werden veranlagt. Wissen Sie, wie viel von einer Lebensversicherungsprämie veranlagt wird? Ca. 80% – der Rest sind Kosten und der Risikoanteil für vorzeitiges Ableben. Von der Höhe der Abschlussprovision bei den verschiedenen Versicherungsvarianten ganz zu schweigen.

Wenn Sie einen Termin mit mir vereinbaren, dann besprechen wir Ihre Situation im Detail und die verschiedenen Lösungsmöglichkeiten. Rufen Sie mich an (0699 19047359) oder mailen Sie mir.

Erst sparen, dann genießen

renteFinden Sie es auch ziemlich nervig, wenn Ihnen jemand (so wie ich) dauernd etwas von Sparen und Veranlagen erzählt und dass man das über viele Jahre durchhalten muss? Das ersparte Kapital soll man natürlich nicht angreifen, sonst nimmt man sich den Zinseszinseffekt weg! Für viele ein ziemlich langweiliges Thema, einfach unsexy.
Erst kürzlich hat mir eine Berufseinsteigerin (so Mitte 20) erklärt: „Ich glaube nicht, dass sich irgendjemand in meinem Bekanntenkreis für so etwas interessiert!“. Auch OK.

Haben Sie sich schon einmal ausgerechnet, wie alt Sie vermutlich werden? Also wie viele Jahre Sie noch haben, so rein statistisch? Dafür gibt es sogar eigene Berechnungsprogramme im Netz (dieses hier bspw. Wie alt werde ich?).

Ich habe gerade nachgerechnet: mir bleiben noch so ungefähr 24 Jahre (eigentlich verdammt wenig) und davon werde ich wahrscheinlich 20 Jahre in Pension sein.

Wenn dann die Pension da ist, dann ist der Moment gekommen, das Ersparte auch zu genießen. Sie haben dann die Wahl: nur so viel entnehmen, wie der ungefähre Gewinn beträgt oder auch das Grundkapital langsam verbrauchen.

Meine Pensionslücke habe ich mir schon ausgerechnet. Mit diesem Pensions-Brutto-Netto Rechner können Sie die geschätzte Pension laut Ihrem Pensionskontoauszug eingeben und sich die Nettopension ausrechnen lassen. Was Sie heute netto verdienen, wissen Sie ja.

Meine Lücke ist ca. 400€ breit. Da ich in der Pension mindestens gleich gut leben möchte wie heute möchte ich 600€ pro Monat zusätzlich haben.

Woher kann ich diesen Betrag nehmen?

Wenn ich mein Grundkapital nicht verbrauchen möchte, damit auch die Erben noch etwas davon haben, dann benötige ich ein Fondsdepot in der Höhe von mindestens 110.000€. Dafür reicht das Kapital dann auch länger als 20 Jahre (eine sogenannte „Ewige Rente“), sollte ich doch älter als der Durchschnitt werden.

Wenn ich auch das Grundkapital verbrauchen möchte, dann kann ich 20 Jahre lang 600€ entnehmen bei einem Depotwert von 80.000€.
Übrigens: in dieser Modellrechnung hätten Sie 145.000€ von Ihrem Depot konsumiert und nur 80.000€ eingezahlt!

Ziemliche Summen, die man für eine vernünftige Zusatzrente braucht. Daher erst sparen und dann ordentlich genießen, anders herum funktioniert es leider nicht!

Die Geld(un)gleichverteilung

Die Zentralbanken drucken neues Geld um die Wirtschaft (und damit die Inflation) anzutreiben. Neues Geld und niedrige Zinsen sollen die Kreditvergabe erleichtern und uns alle zu mehr Konsum bzw. Investition anregen. Die von der EZB angepeilte Inflationsrate liegt bei ca. 2%.

Aber diese neuen, billigen Gelder erhalten nur jene gleich zu Beginn, die bereits Geld haben. Denn nur, wer der Bank entsprechende Sicherheiten in Form von Immobilien oder Veranlagungen vorweisen kann, kommt auch in den Genuss dieser Maßnahme.

Wer schaut durch die Finger und zahlt die Rechnung? Der, der nichts gespart hat! Denn er bekommt keinen günstigen Kredit und muss die gestiegenen Lebenshaltungskosten voll abfangen. DIe Inflation hilft nur dem, der richtig veranlagt ist, allen anderen schadet sie.

Dabei ist der Aufbau eines Vermögens in kleinen Schritten für jeden möglich. Wenn rechtzeitig mit dem Sparen in ertragreichen Sachwerten begonnen wird (50€ pro Monat sind üblicherweise der Einstiegsbetrag), dann sind später größere Anschaffungen möglich, weil ein Kredit zu besseren Konditionen zu bekommen ist.

Es ist immer nur eine Frage der Perspektive: gebe ich mein ganzes Geld für mein tägliches Leben inkl. diverser Vergnügungen aus oder lege ich mir einen Teil davon zurück, auch wenn’s manchmal hart ist.
Sparen ist nicht altmodisch und unnütz! Es ist ein Gebot der Stunde. Nicht zuletzt, wenn man sich die Zahlen am neuen Pensionskonto ansieht. Wer für die Pension nicht vorsorgt, wird sich dann ziemlich einschränken müssen. Dann ist Schluss mit lustig.

Wie in der aktuellen Ausgabe der Arbeiterkammer Zeitung (AK Für Sie, Juli-August 2014) zu lesen ist, sollte man es sich sehr genau überlegen, ob man sein Geld in einem Versicherungsprodukt langfristig binden will oder nicht doch lieber die flexible, jederzeit verfügbare Variante eines Investmentfonds nimmt. Auch mit Investmentfonds lässt sich bei Pensionsantritt eine „ewige Rente“ realisieren.

Mein Tipp: Lassen Sie sich beraten und überdenken Sie Ihr Sparverhalten.

Das neue Pensionskonto

Haben Sie auch Post von Ihrer Sozialversicherungsanstalt zum Thema „Pensionskonto“ bekommen? Dieses wird im Laufe des heurigen Jahres (2014) online gehen. Hoffentlich erfolgreicher als die Zentralmatura (obwohl ich das kaum glauben kann).

Es wird auf jeden Fall wichtig sein, den Inhalt des Pensionskontos genau zu überprüfen, denn fehlende Versicherungsjahre können sich auf die Pensionshöhe bzw. das Antrittsalter negativ auswirken.

Man kann ja auch schon jetzt online einen Versicherungsdatenauszug anfordern und erhält diesen sofort am Bildschirm als PDF Datei angezeigt. Dazu benötigt man eine sogenannte „qualifizierte digitale Signatur“ – nicht fürchten, alles halb so schlimm.

Um zu dieser digitalen Signatur zu kommen, gibt es einige Möglichkeiten. Das sind meiner Meinung die zwei einfachsten Varianten:

  • Sie aktivieren Ihr Handy („Handy Signatur“)
  • Sie aktivieren Ihre e-Card

Handy Signatur

Eine Auflistung der verschiedenen Aktivierungsmöglichkeiten gibt es bei A-Trust: http://www.handy-signatur.at/

Im Prinzip ist diese Variante für alle Personen mit Mobilfunkverträgen verfügbar, für Wertkartenhandys nicht. Warum: Bei einem Mobilfunkvertrag werden Ihre persönlichen Daten bei Vertragsabschluss mittels Lichtbildausweis geprüft. Der Vertrag (=die SIM Karte) ist somit Ihnen persönlich zugeordnet. Ein Wertkartenhandy hingegen ist anonym.

Die Aktivierung kann dann über Finanzonline (das Online Service unseres geliebten Finanzministeriums) erfolgen. Wenn Sie bereits einen Zugang auf haben, geht das sehr schnell und direkt von zu Hause aus. Haben Sie noch keinen, können Sie diesen hier anfordern:

https://finanzonline.bmf.gv.at/fon/.

Dann müssen Sie noch auf einen RSa Brief warten. In diesem finden Sie die Zugangsdaten zu Finanzonline. Dann können Sie Ihr Handy aktivieren und zukünftig für die Anmeldung zu den verschiedenen e-Services nutzen.

Signatur mittels e-Card (Bürgerkarte)

Die zweite Variante, wie Sie Zugang erhalten, ist die Verwendung der e-Card. Dazu benötigen Sie einen Kartenleser an Ihrem PC. Ist der Kartenleser betriebsbereit, können Sie über die a-Trust Seite den sogenannten „a-sign client“ installieren (http://www.a-trust.at/ATrust/asignclient.aspx). Danach kann es auch schon losgehen. In einem mehrstufigen Verfahren werden verschiedene Daten („Schlüssel“) auf Ihre Karte geladen. Sie werden aufgefordert, eine Karten- und eine Signatur PIN einzugeben (GUT MERKEN!). Leider müssen Sie auch bei diesem Verfahren auf einen RSa Brief warten. Dieser enthält einen Zugangsschlüssel. Erst damit lässt sich das Verfahren abschließen und die Karte endgültig aktivieren.

Alternativ zur Installation des a-sign clients gibt es auch eine Onlinevariante (basierend auf java). Nennt sich „Online BKU“ = BürgerKartenUmgebung. Ist manchmal etwas störrisch, vor allem, wenn die installierte java Version nicht der entspricht, die der Client gerne hätte.

Um die e-Card zu aktivieren gibt es noch einen (relativen neuen) Weg: es ist möglich, dass ein „Zertifizierungsbeauftragter“ (z.B. ein Finanzberater) Ihre Karte mit seiner Karte freischaltet. Er (natürlich auch sie) bürgt für Ihre Identität. Dadurch erhält der Berater KEINEN Zugang zu Ihren Daten (wie manche befürchten könnten), das funktioniert weiterhin nur mit Ihrer Karte und Ihrer PIN. Dieser Vorgang kann überall durchgeführt werden (Internetzugang, Computer und Kartenleser vorausgesetzt).

Natürlich können Sie auch zu einer Zertifizierungsstelle gehen und Ihre Karte dort aktivieren lassen (1010 Wien, Schauflergasse, Ecke Ballhausplatz). Dort verkauft man Ihnen auch gleich einen Kartenleser.

Verfügbare e-Services

Haben Sie Ihren Zugang mittels e-Card oder Handy aktiviert, können Sie die verschiedenen Services unserer modernen 🙂 Verwaltung nutzen:

  • Finanzonline: Online Steuerausgleich. Sehr zu empfehlen, da eine Vorausberechnung ohne Übermittlung an das FA gemacht werden kann. Dann weiß man gleich, ob man Steuerschulden hat oder nicht.
  • Pensionskonto, Versicherungsdatenauszug
  • SV Kontoabfrage
  • diverse Anträge an Ihre Sozialversicherung
  • Wahlkarten beantragen (auch für die EU Wahl)

Eine Liste aller Dienste finden Sie hier: https://www.buergerkarte.at/anwendungen-karte.html

Aktivieren Sie Ihren Zugang und nutzen Sie diese Möglichkeiten, es vereinfacht sich doch so manches.