pensionsvorsorge und zinseszins

Wann soll man mit der Pensionsvorsorge beginnen?

pensionsvorsorge und zinseszins

Folgendes Zitat wird fälschlicherweise Albert Einstein zugeschrieben:

Der Zinseszins ist die größte Erfindung des Menschen.

Wer es auch immer gesagt hat, hat damit völlig recht gehabt.

Pensionsvorsorge und Zinseszins

Diese zwei Begriffe und der Faktor Zeit gehören unbedingt zusammen. Wer seiner Pensionsvorsorge genügend Zeit gibt, profitiert vom Zinseszins mehr als vom direkten Ertrag.

Zinseszins
Zinseszins

Deutlich zu sehen ist der Anstieg nach ungefähr 12 Jahren. Ab hier ist der Zinseszins Hauptträger der Performance.

„Ich habe jetzt keine Zeit, mich damit zu beschäftigen“

Wer dieser Meinung ist, verliert die wichtigste Erfolgskomponente jeder Veranlagung: die Veranlagungsdauer. Je länger die Veranlagungsdauer umso höher der Zinseszins und umso niedriger die Schwankungen.

Eine statistische Auswertung des S&P 500 Index von 1938 bis 2018 hat gezeigt, dass die Schwankungen bei einer einjährigen Veranlagung bei 50% lag: es war also wie im Casino, einmal gewinnt man, einmal verliert man. Bei 20 Jahren war die Chance, eine schlechte Periode zu erwischen nur mehr bei 3% und bei 30 Jahren gab es KEINE negative Veranlagungsperiode mehr.


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Armes Sparschwein

Warum so viele nur sparen und nicht auch investieren

Armes Sparschwein
 

In Österreich haben nur 40% der Bevölkerung auch eine Veranlagung in Aktien und ähnlichem.

Befragt wurden in einer aktuellen Umfrage 1000 Männer und Frauen zu verschiedenen Themen rund um Sparen und Veranlagen.

Rund 60% der Befragten ärgern sich über die schlechten Erträge ihrer Spar- und Versicherungsprodukte. Bedingt durch die Niedrigzinspolitik der EZB wird sich daran auch in der nahen Zukunft nichts ändern. Das sehen die Österreicher auch so: nur 4% glauben, dass bis Ende 2018 ein relevanter Zinsanstieg passieren wird.

Obwohl dieses Niedrigzinsumfeld mittlerweile zehn Jahre anhält, hatte es bisher keine größeren Auswirkungen auf das Sparverhalten.

Die vier häufigsten Gründe

Von den Befragten wurden hauptsächlich diese vier Gründe genannt:

  • Angst vor Schwankungen
  • Zuwenig Geld, um zu investieren
  • Zuwenig Wissen, um zu investieren
  • Zuwenig Beratung

Die Angst vor Schwankungen ist nachvollziehbar. Denn in Erinnerung bleiben uns immer nur die Crashphasen an den Börsen. Dass es danach immer starke Anstiege gegeben hat, bekommen jene nicht mehr mit, die im Tief verkauft haben. Seit der letzten Krise 2008 haben sich die Aktienmärkte konstant nach oben bewegt und Renditen von mehr als 7% pro Jahr erwirtschaftet.

Am Geld mangelt es uns Österreichern eigentlich nicht. Auf Sparbüchern liegen über 270 Milliarden Euro zu einem negativen Zinssatz.

Wieso negativ? Weil bei einem Sparzins von 0,1% und einer Inflation von 2,2% leider die Kaufkraft jedes Jahr um 2% abnimmt.
Arbeitnehmer freuen sich über Lohnerhöhungen von 1-2%, aber verlieren auf der anderen Seite 2%. Ein Nullsummenspiel.

Das notwendige Wissen über die verschiedenen Anlagemöglichkeiten ist rasch erlernt.
Es muss niemand einen ganzen Fonds managen können, um ihn zu kaufen.
Ich verwende auch ein Auto und kann es nicht selber warten. Dafür habe ich meine Autowerkstatt. Genauso sollte man für die „Servicearbeiten“ bei der Geldanlage einen Fachmann heranziehen.

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unzufrieden, verzweifelt, kaufmann

Sind Sie mit Ihrer finanziellen Lage zufrieden?

unzufrieden, verzweifelt, kaufmannMit der finanziellen Lage zufrieden sein

Kennen Sie das: „Ich bin mit meinen Finanzen ganz zufrieden, mehr brauche ich nicht.“ Glauben Sie das? Ich nicht (immer). Die Aussage (bin zufrieden) ermöglicht es, sich manchen Fragen nicht stellen zu müssen und daher auch nichts ändern zu müssen.

Beharren oder Verändern

Viele Menschen haben Angst vor Veränderung. Altbekannte Wege müssen verlassen werden, neue und unbekannte beschritten werden. Da kann viel passieren. Wer „zufrieden“ mit der IST Situation ist, muss nichts ändern, also keine Gefahr.

Wer unzufrieden ist, hat das Bedürfnis, diese Unzufriedenheit loszuwerden. Wenn der Grad an Unzufriedenheit größer als die Angst vor Veränderung wird, dann setzt man sich in Bewegung. Die Schwelle ist individuell: manche halten da ganz schön viel an Unzufriedenheit aus, bevor sie sich in Bewegung setzen.

Sind Unzufriedene erfolgreicher?

Könnte sein. Denn wer unzufrieden ist, sucht Abhilfe. Nur wer etwas verändert, erhält neue Ergebnisse und entwickelt sich weiter. Viele Firmen wären nie gegründet worden, wäre da nicht in jemandes Kopf eine Unzufriedenheit gewesen. Und dieser jemand hatte dann den Mut, Zeit und Geld in seine Idee zu stecken und das Risiko des Scheiterns auf sich zu nehmen, um letztlich erfolgreich zu werden.

Eines meiner Lieblingshotels (www.schwaigerhof.at/) ist ein typisches Beispiel. Hier arbeitet eine Unternehmerfamilie mit viel Mut und investiert Jahr für Jahr Geld in das Hotel. Mittlerweile ein 5*S Hotel der gehobenen Preisklasse und das zurecht. Vielleicht war hier auch die Unzufriedenheit mit Auslastung und Gewinn der Antrieb, immer wieder aufs Neue zu investieren und Risiken einzugehen.

Ich denke, Unzufriedene sind dann erfolgreicher, wenn sie die Lösung bei sich suchen und nicht die Schuld dafür anderen geben.

Sparen oder Investieren

Sparen mittels Sparbuch und Bausparer kennt man, offensichtlich kein Risiko. Daher bleiben viele Millionen Euro auf täglich fälligen Sparbüchern liegen. Das Risiko der Geldentwertung durch Inflation nehmen viele in Kauf, denn man sieht den Effekt nicht sofort. Später wird man feststellen, dass das Sparbuchguthaben keinesfalls ausreicht, um notwendige Anschaffungen zu machen oder die Pension aufzufetten.

Wer mit seiner finanziellen Lage unzufrieden ist, sucht eine Lösung und muss gewisse Risiken eingehen. Der Wechsel vom Sparer zum Investor ist auch mit Aufwand verbunden: die finanziellen Ziele setzen und die passende Strategie finden. Der Rest ist einfach: Depot eröffnen, Kaufaufträge erstellen und das ganze immer wieder monitoren.

Das ist Ihnen zu viel Aufwand? Dann lassen Sie sich dabei helfen!

Sien SIE mit Ihrer finanziellen Lage zufrieden?

Wenn nicht, dann kontaktieren Sie mich doch: Termin online vereinbaren, giefing@finanzberatung-wien.biz oder anrufen +43 699 19047359 – jederzeit gerne!

weltgruseltag weltspartag halloween

Weltgruseltag Weltspartag (31.10.)

weltgruseltag weltspartag

Es ist wieder einmal der 31.10. und alle schaudert es ganz fürchterlich. Auch wegen Halloween, aber vor allem, weil am Weltspartag die Familie auf die Bank geht und dort das Ersparte aus dem Schweinchen auf das Sparbuch einzahlen lässt. Und dann kommt das Zinsgespenst: fast unsichtbar, aber richtig zum Fürchten!

Weltspartag – aber keine Zinsen in Sicht

Wieder ein Jahr ohne nennenswerte Zinserträge, aber einer durchaus ordentlichen Inflation von rd. 1,9%. 1000€ auf einem Sparbuch sind nach einem Jahr nur mehr 981€ wert. Die winzigen Zinsen nach KESt. rechne ich gar nicht mehr dazu.

Kann man sich den Weltspartag sparen?

Das fragt die INGDIBA in ihrem aktuellen Newsletter und kommt zu dem prägnanten Satz: Investieren ist das neue Sparen. In der Form des Sparbuches kann man sich den Weltspartag tatsächlich sparen. Abgesehen vom Notgroschen für Unvorhergesehenes, darf nichts am Sparbuch liegen, worauf man längerfristig verzichten kann.

Sparen und der Kaufverzicht

Natürlich wollen viele Menschen möglichst gleich kaufen und nicht warten. Damit verpufft aber die liquide Reserve und manche schlittern damit auch noch in Ratenkäufe und Konsumkredite. Dann bleibt natürlich noch weniger vom Einkommen über. Fazit (bei manchen) ah scho wurscht 🙂

Weltspartag: nachdenken über Einsparungsmöglichkeiten

Am Weltspartag könnte man sich auch Gedanken darüber machen, wo überall Geld hinfliegt. Ist der Gas- und Stromtarif noch optimal (Hier eine Empfehlung von mir: Fixkostenoptimierung)? Handytarif und Internetkosten – zu bequem, um zu wechseln? Festnetztelefon – braucht das noch wer (von Einzelfällen und Firmen abgesehen)? Wie oft geht man auswärts essen, obwohl der Kühlschrank gut gefüllt ist? Wie viel an Lebensmitteln werden weggeworfen, weil man sie doch nicht verbrauchen konnte? Neuestes Handy oder doch das Modell vom Vorjahr?

Was fällt Ihnen hier noch alles ein?

Das wird ein unbequemer Weltspartag und Weltspartagsgeschenk gibt’s auch nicht für die Arbeit, zumindest nicht sofort. Langfristig sind bei diesen Vorschlägen viele Euros an Einsparungspotential möglich – das ist dann das wahre Geschenk.

Weltanlagetag – Weltfondstag (19.4.)

Alle Jahre am 19.4. gibt es den Weltfondstag zur Erinnerung, dass nur die Veranlagung in Sachwerte reich macht. Warten Sie nicht bis April – fangen Sie heute am Weltspartag an!

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harte Zeiten für junge Frauen

Harte Zeiten für junge Frauen

harte Zeiten für junge FrauenWenn Sie heute weiblich und zwischen 30 und 40 Jahren alt sind, gerade Kinder großziehen, dann sollten Sie sich einen Moment Zeit nehmen und hier weiterlesen.

Es kommen harte Zeiten auf junge Frauen zu

Bei einem Fachvortrag der Pensionsversicherungsanstalt PVA wurde vorgerechnet, dass die Pension in 20 – 30 Jahren maximal 50% des durchschnittlichen Einkommens (berechnet über die gesamte Einkommenszeit) sein wird. Das ist dann allerdings erst die Bruttopension, Abgaben kommen noch weg.

Warum sind gerade junge Frauen so stark betroffen?

Es ist bekannt, dass durch Kindererziehung, Teilzeitarbeit und schlechtere Bezahlung Beitragsmonate fehlen und das Durchschnittseinkommen sehr niedrig ist. Von den Auswirkungen einer Scheidung ganz zu schweigen.

Von dem, was an Pension einmal ausgezahlt werden wird, kann niemand tatsächlich leben. Damit sind Frauen auch in der Pension von einem zweiten Einkommen (Ehemann, Arbeit) abhängig.

Sicherheit hat Vorrang

Was können Sie tun, wenn Sie heute dieser Altersgruppe angehören? Egal, ob Sie im Supermarkt an der Kasse arbeiten oder mit einem Doktortitel in der Forschung beschäftigt sind, Sie müssen HEUTE mit dem Sparen beginnen

Dieses Geld muss möglichst sicher angelegt werden. Das Sparbuch allerdings ist dafür nicht geeignet: auf Grund der Zinsen weit unter der Inflationsrate verliert das Geld Jahr für Jahr an Kaufkraft. Es ist zwar supersicher, aber leider in 20 Jahren kaum etwas wert.

Daher muss eine Veranlagung gefunden werden, die möglichst sicher ist und Erträge über der Inflationsrate liefert.

Der große Vorteil, wenn Sie bis zur Pension noch 20 oder mehr Jahre Zeit haben: je länger der Veranlagungszeitraum ist, umso besser und sicherer sind die Erträge.

Wo finden Sie eine passende Veranlagung?

Dafür gibt es eine Reihe von Möglichkeiten. Sie können zur Bank gehen, zu einem Versicherungsmakler oder einem Anlageberater. Alle drei haben unterschiedliche Produkte, die sie Ihnen empfehlen können. Worauf Sie allerdings achten müssen, sind die Kosten. Wenn Ihnen eine Anlageberatung gratis oder sehr günstig angeboten wird, dann können Sie davon ausgehen, dass Sie den Berater über die Produktkosten indirekt bezahlen. Auch die Bank lebt davon, dass von Fondsanbietern Teile der Produktspesen als Provision an die Bank fließen.

Teuer und günstig zugleich: Honorarberatung

Wenn Sie einen Honorarberater wie mich beauftragen, dann haben Sie mehrere Vorteile: ich berate Sie produktunabhängig und empfehle Ihnen Veranlagungen mit möglichst geringen Kosten. Mein Honorar erscheint anfangs vielleicht hoch, rechnet sich aber durch die eingesparten Provisionen nach ein bis zwei Jahren.

Wer bei den Kosten spart, hat automatisch mehr Ertrag bei gleichem Risiko.

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Elefantenherde

Wer der Herde nachläuft, sieht nur die … Kehrseite

Elefantenherde

Elefantenherde im Etosha Nationalpark

Wer der Herde nachläuft

Wer immer nur hinter anderen nachläuft, hat keinen Einfluss darauf, was in seinem Leben passiert. Bei Veranlagungen ist es Trend, dann zu kaufen, wenn es bereits überall in den Medien steht, dass jetzt ein guter Zeitpunkt wäre. Leider befindet sich der Markt dann meist kurz vor dem Höhepunkt und die neuen Anleger kaufen teuer ein. Kommt die Marktkorrektur, ausgelöst durch ein politisches Ereignis, oder eine Wahl, die anders verlaufen ist, als erwartet, fahren die Kurse gen Süden. Manchmal sogar sehr schnell.

Prozyklisches Anlageverhalten

Dann wird die Herde wieder unruhig und beginnt aus dem Markt zu fliehen. Es wird zu schlechten Preisen verkauft. Manche warten in dieser Phase auch auf bessere Zeiten. Devise: So schlimm wird’s schon nicht werden. Aber manchmal wird es doch schlimm.

Der Anleger, der erst gegen Ende eingekauft hat, verkauft jetzt mit Verlust. Die gewonnene Erkenntnis: der Aktienmarkt ist riskant, da verliert man nur, etc. pp. Selbstverständlich wird diese Ansicht dann auch von den Boulevardblättern weitergetragen: Finger weg von den Aktien, schließt doch lieber eine Versicherung ab!

Zum Veranlagen ist immer ein guter Zeitpunkt

Was ist der grundlegende Fehler? Es ist der falsche Anlagehorizont! Wer Geld für eine Veranlagung zur Verfügung hat, der soll investieren, besser heute als morgen. Denn niemand kann vorhersagen, wie lange eine Marktphase dauert. Derzeit (Juni 2017) haben wir eine extrem lange Phase steigender Märkte bei geringer Schwankung hinter uns. Einige Analysten warnen bereits, dass das nicht mehr lange gut gehen kann, andere meinen, dass es noch länger so weitergehen wird. Zumindest, bis sich die EZB dazu entschließt, die Zinsen zu erhöhen und damit Geld aus dem Markt zu nehmen. Die aktuelle Inflationsrate von 2% würde ja schon passen, aber noch gibt es keine deutlichen Signale aus der europäischen Geldzentrale.

Auf den Zeithorizint kommt es an

Wer als Anlagehorizont 10 Jahre nimmt (Aktieninvestment) und sein Depot gegen Kurseinbrüche absichert (automatisierter Verkauf), kann mit guten Renditen rechnen. Kurzfristige Verluste wird es geben, langfristig wird sich ein Gewinn einstellen.

Um in allen Marktlagen bestehen zu können, ist eine gute Depotbetreuung inkl. einer Absicherungsautomatik wichtig. Damit kann man irrationale Entscheidungen zumindest vorher besprechen und die gröbsten Schnitzer vermeiden.

Um das Thema zu vertiefen können Sie sich gerne einen Termin online vereinbaren, mich telefonisch unter +43 699 19047359 bzw. per mail giefing@finanzberatung-wien.biz erreichen.

Schildkröte

Private Pensionsversicherung: nur etwas für Langlebige

SchildkröteDie AK  (Arbeiter Kammer) hat vor vor Kurzem sieben verschiedene Rentenversicherer und deren Verträge unter die Lupe genommen. Es handelt sich um aktuelle Verträge, die unter der Niedrigzinsphase leiden. Altverträge können durchaus zum Leidwesen der Versicherer besser abschneiden.

Ergebnis der Untersuchung kurz und knackig: Die Versicherten sollten die Lebenserwartung einer Schildkröte haben, um tatsächlich mehr aus der Versicherung zu erhalten, als eingezahlt wurde!

Warum das so ist? Immer das leidige Thema mit den Spesen. Diese entstehen nicht zuletzt aus den Garantievereinbarungen. Jede Kapitalgarantie kostet Geld und daher Rendite.

Wer langfristig sein Geld veranlagen kann und will, ist mit einer direkten Veranlagungen in verschiedenen Fonds am Besten bedient. Hier sind die Spesen gering und genau kalkulierbar. Eine Mischung aus mehreren Anlageklassen zur Risikominimierung lässt sich ebenso erreichen, wie eine intelligente Depotabsicherung für den Krisenfall.

Wenn Sie so eine Versicherung derzeit besparen, dann biete ich Ihnen eine Überprüfung an, damit Sie die Ertragsaussichten besser einschätzen können.

Wer mehr wissen will: Termin online vereinbaren, giefing@finanzberatung-wien.biz oder anrufen +43 699 19047359 – jederzeit gerne!

leere taschen

Millenials brauchen 500.000€ bei Pensionsantritt

millenials brauchen 500.000€ bei PensionsantrittWer sind die Millenials?

Die Generation Y (Geburtsjahre 1980 – 1999), auch Millennials genannt, ist heute mitten in ihrer beruflichen Laufbahn. Sie wird wahrscheinlich nach 50 Berufsjahren so ab 2050 / 2060 in Pension gehen. Da ist noch eine lange Zeit und das ist gut so!

Unser Pensionssystem

Wenn wir uns die aktuelle Situation bei den Pensionen ansehen, müssen wir feststellen, dass sich dieses System nicht auf ewige Zeiten hinaus weiterführen lässt. Es beginnen weniger Arbeitnehmer zu arbeiten, als Pensionisten mit der Arbeit aufhören. Wir haben ein Umlagesystem bei der Pension: was heute eingenommen wird, wird auch heute für die Pensionisten ausgegeben. Daher sind aktive Erwerbstätige so wichtig für den Fortbestand. Je weniger Erwerbstätige, umso weniger Einnahmen, umso weniger Geld für die Pensionen.

Millenials brauchen 500.000€ bei Pensionsantritt

Wer also heute Mitte 20, Anfang 30 ist muss mit herben finanziellen Einbußen beim Pensionsantritt rechnen. Besonders jene, die eine gute Karriere vor sich haben, werden am Ende mit sehr wenig staatlicher Unterstützung und einer riesigen Pensionslücke dastehen.

Was tun? Zwei wichtige Grundsätze:

  1. Zuerst sparen und DANN Geld ausgeben!
  2. Das Ersparte langfristig nicht angreifen!

Wie kann man 500.000€ zusammen sparen? Fonds Professionell hat in einem Artikel die verschiedenen Varianten an notwendigen Sparraten, Zinsen und Spardauer zusammengestellt.

Beispiel: bei Geburt Sparplan mit 56€ pro Monat starten, bis zum 65. Lebensjahr durchhalten, angenommene Durchschnittsrendite von 6% pro Jahr. Beginnt man erst mit 20, dann muss man schon 190€ pro Monat sparen.

In der Tabelle sind allerdings Steuern und Gebühren nicht berücksichtigt, daher wird man in der Realität die Zielsumme nach unten setzen müssen, damit das ganze auch noch leistbar bleibt. Welchen Zinssatz man in der Simulation als realistisch annimmt, liegt im eigenen Ermessen und der Risikobereitschaft.

500.000€ sind eine Menge Geld

Aus dieser halben Million Euro lässt sich eine Zusatzpension von rd. 1700€ pro Monat entnehmen, ohne das Kapital angreifen zu müssen. Es bleibt also noch etwas für die Erben oder die Übersiedlung in ein komfortables Altersheim übrig. Auch hier er Hinweis: die Entnahmehöhe hängt natürlich stark von der dann erzielbaren Rendite ab und kann dementsprechend schwanken!

Die Inflation frisst die Hälfte

Noch ein Hinweis: die 1.700€ werden bei 2% Inflation pro Jahr in 40 Jahren eine Kaufkraft von ungefähr 740€ haben! Glauben Sie mir jetzt, wie wichtig es ist, ein halber Millionär zu werden?

Wer mehr wissen will und sich auf den Weg zur halben Million machen will: einen Termin vereinbaren (hier oder anrufen +43 699 19047359)

Golden Gate Bridge

SMARTe Finanzziele (Teil 5)

Golden Gate BridgeLetzter Teil der Reihe „Wie vereinbare ich SMARTe Finanzziele“ zum Thema „T“ wie „Termin“ oder „terminisiert“.

Wenn Sie für ein Ziel kein Enddatum setzen, werden Sie es nicht erreichen. Ohne Enddatum ist es auch schwer möglich, den Fortschritt zu messen und Maßnahmen zu ergreifen, wenn die Zielerreichung gefährdet scheint.

Wie auch im vorherigen Artikel zum Thema „Realistisch“ schon geschrieben, haben die verschiedenen Anlagemöglichkeiten eine verschieden lange empfohlene Veranlagungsdauer. Um die richtigen Produkte auswählen zu können, muss ich wissen, WANN ich mein Ziel erreichen will.

Häufig fällt der Zielzeitpunkt mit dem Pensionsantritt zusammen. Dann braucht man das angesparte Kapital für eine Zusatzrente oder zur Erfüllung lang gehegter Wünsche.

Wer heute so um die 30 Jahr alt ist, wird sich mit dem Festlegen des Pensionstermines etwas schwertun, denn er oder sie wird noch viele Pensionsreformen erleben. Ich vermute, Sie werden bis 70 arbeiten müssen (ob sich das jobmäßig ausgeht, steht auf einem anderen Blatt).

Der Endtermin bestimmt die mögliche Veranlagungsdauer, diese wirkt sich auf die Depotzusammenstellung aus und damit letztendlich auf das zu erwartende Ergebnis.

Während der Jahre bis zum Termin muss das Depot immer wieder analysiert und angepasst werden. Zwei Dinge sind zu tun:

  1. Rebalancing

    Das Wort bedeutet soviel wie „Die Balance wieder herstellen“, also das einmal gewählte Mischungsverhältnis zwischen den Anlageklassen wiederherzustellen.
    Damit erreicht man einerseits, dass das Risikoniveau sich nicht nach oben oder unten verschiebt und den Ertrag gefährdet. Andererseits werden bei diesem Verfahren Gewinne abgeschöpft und in jene Anteile investiert, die Verlust gemacht haben. Klingt verrückt? Ist es aber nicht!
    Teuer verkaufen und billig kaufen – das ist die einfachste, aber schwierigste Veranlagungsregel, denn sie widerstrebt uns. Wir wollen noch mehr in die Gewinner investieren und die Verlierer möglichst aus dem Portfolio schmeißen. Aber damit hängt das Depot immer stärker nach einer Seite und wenn die Gewinner der letzten Jahre dann plötzlich eine Verlustphase haben, dann ist der Jammer groß.
    Produkte, die heute verlieren, können morgen schon die Renner sein.

  2. Absichern

    Ist das Depot auf höhere Gewinne und damit höheres Risiko ausgelegt, dann sollte man alle paar Jahre (Anfangs 10, später kürzer) einen Teil der Gewinne in risikoärmere Anlageklassen umschichten. Je näher der Zielzeitpunkt kommt, umso wichtiger wird dieser Vorgang und in umso kürzeren Abständen sollte man ihn durchführen.
    Es gibt eine so große Vielfalt an Anlagemöglichkeiten, dass sich hier für jeden Fall etwas findet.

Diese beide Tätigkeiten erledigt ein guter Anlageberater gemeinsam mit Ihnen in regelmäßigen Abständen. Es erfordert einen guten Überblick über die verfügbaren Anlageprodukte und deren Risiko/Renditedaten, damit dabei nichts schiefgeht.

Wer mit mir zusammen an der Erfüllung seiner smarten Finanzziele arbeiten möchte, kann sich gerne hier einen unverbindlichen Ersttermin vereinbaren.

SMARTe Finanzziele (Teil 4)

„R“ wie „Realistisch“.

Gerade wenn man sich finanzielle Ziele setzt, sind realistische Ziele sinnvoll. Das setzt voraus, dass man einschätzen kann, wie viel Geld man in der nächsten Zeit tatsächlich auf die Seite legen kann. Wie schon oft betont, ist nichts unangenehmer, als auf das veranlagte Geld zugreifen zu MÜSSEN, egal wie die Kurse stehen, nur weil eine Kleinigkeit im Haushalt ersetzt werden muss.

Bei der Zielsetzung steht also zuerst einmal die Haushaltsrechnung am Plan. Wie groß sind die Einnahmen und Ausgaben, wie viel Reserve ist da? Wenn feststeht, was man sparen kann, dann folgt ein bisschen Finanzmathematik.

Wer jetzt vor lauter Schreck mit dem Lesen des Artikels aufhört, dem sei gesagt, dass es im Internet eine Unzahl an Finanzrechnern gibt, die solche Berechnungen sehr vereinfachen.

Warum Finanzmathematik?

Wenn ich weiß, wie viel ich monatlich sparen kann, dann kann ich mir ausrechnen (lassen), wie hoch mein Vermögen in Zukunft sein könnte. Da die Veranlagungsdauer meist gegeben ist, kann man am Parameter der Rendite drehen und sich das Ergebnis ausrechnen. Dabei wird sofort sichtbar, ob die notwendige Rendite auch mit der eigenen Einstellung zum Risiko zusammenpasst. Denn je höher die Rendite sein soll/sein muss, umso höher ist auch das Risiko eines größeren Verlustes.

Aktuell kann man sich folgende Renditen erwarten:

Bezeichnung Veranlagungsmethode Durchschnittliche jährliche Rendite (vor Steuer) Risikoniveau
Geldmarktfonds Anlage erfolgt in Anleihen mit kurzer Restlaufzeit (unter 12 Monaten), Termingelder (so ähnlich wie gebundene Sparbücher) und Schuldscheindarlehen. 1% Gering, ähnlich einem Sparbuch
Anleihefonds Anlage erfolgt in Anleihen (auch Bonds oder Rentenpapiere genannt) mit unterschiedlich langer Laufzeit. Diese werden von Staaten und großen Firmen ausgegeben. 1% bis 3% Mittleres Risiko
Aktienfonds Anlage erfolgt in Aktien aller Art und auch in Aktienderivate. Über 5% Höheres Risiko, hängt von der Veranlagungsstrategie ab
(Die durchschnittlichen Renditen sind Erfahrungswerte der letzten Jahrzehnte und leider kein Versprechen auf zukünftige Gewinne).

Die verschiedenen Fonds haben auch verschiedene empfohlene Mindestveranlagungszeiträume:

Bezeichnung Empfohlener Veranlagungszeitraum
Geldmarktfonds Kurz (ab einem Jahr)
Anleihefonds Mittel (3 bis 5 Jahre)
Aktienfonds Lang (8 Jahren und länger)

Natürlich kann man jeden Typ auch wesentlich länger im Portfolio halten, es hängt alles nur von den eigenen Zielen ab. Meist finden sich in jedem Portfolio Aktien- und Anleihefonds. Geldmarktfonds sind bei Privatanlegern mit kleineren Depots weniger gebräuchlich. Sie dienen in großen Depots oder auch bei Versicherungen zur Absicherung von Gewinnen.

Mindestveranlagungszeiträume darf man nicht mit Bindefristen oder Kündigungsfristen verwechseln. Investments in Fonds sind immer jederzeit verkaufbar! Es gibt keine Strafabschläge für einen frühzeitigen Ausstieg.

Im letzten Teil geht’s um Zeit („T“ wie terminisiert).