Armes Sparschwein

Warum so viele nur sparen und nicht auch investieren

Armes Sparschwein
 

In Österreich haben nur 40% der Bevölkerung auch eine Veranlagung in Aktien und ähnlichem.

Befragt wurden in einer aktuellen Umfrage 1000 Männer und Frauen zu verschiedenen Themen rund um Sparen und Veranlagen.

Rund 60% der Befragten ärgern sich über die schlechten Erträge ihrer Spar- und Versicherungsprodukte. Bedingt durch die Niedrigzinspolitik der EZB wird sich daran auch in der nahen Zukunft nichts ändern. Das sehen die Österreicher auch so: nur 4% glauben, dass bis Ende 2018 ein relevanter Zinsanstieg passieren wird.

Obwohl dieses Niedrigzinsumfeld mittlerweile zehn Jahre anhält, hatte es bisher keine größeren Auswirkungen auf das Sparverhalten.

Die vier häufigsten Gründe

Von den Befragten wurden hauptsächlich diese vier Gründe genannt:

  • Angst vor Schwankungen
  • Zuwenig Geld, um zu investieren
  • Zuwenig Wissen, um zu investieren
  • Zuwenig Beratung

Die Angst vor Schwankungen ist nachvollziehbar. Denn in Erinnerung bleiben uns immer nur die Crashphasen an den Börsen. Dass es danach immer starke Anstiege gegeben hat, bekommen jene nicht mehr mit, die im Tief verkauft haben. Seit der letzten Krise 2008 haben sich die Aktienmärkte konstant nach oben bewegt und Renditen von mehr als 7% pro Jahr erwirtschaftet.

Am Geld mangelt es uns Österreichern eigentlich nicht. Auf Sparbüchern liegen über 270 Milliarden Euro zu einem negativen Zinssatz.

Wieso negativ? Weil bei einem Sparzins von 0,1% und einer Inflation von 2,2% leider die Kaufkraft jedes Jahr um 2% abnimmt.
Arbeitnehmer freuen sich über Lohnerhöhungen von 1-2%, aber verlieren auf der anderen Seite 2%. Ein Nullsummenspiel.

Das notwendige Wissen über die verschiedenen Anlagemöglichkeiten ist rasch erlernt.
Es muss niemand einen ganzen Fonds managen können, um ihn zu kaufen.
Ich verwende auch ein Auto und kann es nicht selber warten. Dafür habe ich meine Autowerkstatt. Genauso sollte man für die „Servicearbeiten“ bei der Geldanlage einen Fachmann heranziehen.

Weitere Informationen

Wenn Sie mehr wissen möchten, dann kontaktieren Sie mich: Termin online vereinbaren, giefing@finanzberatung-wien.biz oder anrufen +43 699 19047359 – jederzeit gerne!

Altersvorsorge für ein gutes Leben im Alter

Brauchen Sie eine extra Altersvorsorge?

Altersvorsorge für ein gutes Leben im Alter
 

Zum Thema Altersvorsorge gibt es viele Mythen, Gerüchte und vorgefasste Meinungen.
Was da in vielen Menschen vorgeht, darüber möchte ich Ihnen berichten und meine Meinung dazu als Veranlagungsexperte mitteilen.

Bei meinen Gesprächen höre ich immer wieder sehr ähnliche Argumente, warum jemand sich mit dem Thema Altersvorsorge (noch) nicht beschäftigt hat. Darunter zählen zu geringes Einkommen, das Thema ist zu kompliziert, Vater Staat wird sich schon darum kümmern, usw.

Der Staat wird sich schon um mich kümmern

Mit diesem Argument eng verknüpft ist auch die Meinung: „In der Pension brauche ich sowieso weniger Geld“.
Beides sind Argumente, die direkt in die Altersarmut führen können.

Manche haben vielleicht eine so große Pension und eine zusätzliche Firmenpension, dass sie sich vordergründig keine Gedanken machen müssen.
Den meisten von uns droht jedoch bei Pensionsantritt ein grober finanzieller Einschnitt. Das gilt vor allem für jene, die heute unter 40 sind. Bis diese Generation in Pension gehen darf, werden noch viele Reformen und Sparpakete beschlossen werden. Und diese werden sich nicht zum Vorteil der zukünftigen Pensionisten auswirken.

Wer hat Lust, nach einem langen Arbeitsleben von einer Art Mindestsicherung zu leben, die gerade genug für das „Überleben“ ist?

Wer möchte nicht im Alter in einer komfortablen Senioreneinrichtung leben, oder sich die beste Pflege zu Teil werden lassen? Das kostet zusätzliches Geld, für das der Staat sicher nicht aufkommt.

Die staatliche Pension wird nur für das Nötigste reichen, alles andere liegt in Ihrer eigenen Verantwortung.

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unzufrieden, verzweifelt, kaufmann

Sind Sie mit Ihrer finanziellen Lage zufrieden?

unzufrieden, verzweifelt, kaufmannMit der finanziellen Lage zufrieden sein

Kennen Sie das: „Ich bin mit meinen Finanzen ganz zufrieden, mehr brauche ich nicht.“ Glauben Sie das? Ich nicht (immer). Die Aussage (bin zufrieden) ermöglicht es, sich manchen Fragen nicht stellen zu müssen und daher auch nichts ändern zu müssen.

Beharren oder Verändern

Viele Menschen haben Angst vor Veränderung. Altbekannte Wege müssen verlassen werden, neue und unbekannte beschritten werden. Da kann viel passieren. Wer „zufrieden“ mit der IST Situation ist, muss nichts ändern, also keine Gefahr.

Wer unzufrieden ist, hat das Bedürfnis, diese Unzufriedenheit loszuwerden. Wenn der Grad an Unzufriedenheit größer als die Angst vor Veränderung wird, dann setzt man sich in Bewegung. Die Schwelle ist individuell: manche halten da ganz schön viel an Unzufriedenheit aus, bevor sie sich in Bewegung setzen.

Sind Unzufriedene erfolgreicher?

Könnte sein. Denn wer unzufrieden ist, sucht Abhilfe. Nur wer etwas verändert, erhält neue Ergebnisse und entwickelt sich weiter. Viele Firmen wären nie gegründet worden, wäre da nicht in jemandes Kopf eine Unzufriedenheit gewesen. Und dieser jemand hatte dann den Mut, Zeit und Geld in seine Idee zu stecken und das Risiko des Scheiterns auf sich zu nehmen, um letztlich erfolgreich zu werden.

Eines meiner Lieblingshotels (www.schwaigerhof.at/) ist ein typisches Beispiel. Hier arbeitet eine Unternehmerfamilie mit viel Mut und investiert Jahr für Jahr Geld in das Hotel. Mittlerweile ein 5*S Hotel der gehobenen Preisklasse und das zurecht. Vielleicht war hier auch die Unzufriedenheit mit Auslastung und Gewinn der Antrieb, immer wieder aufs Neue zu investieren und Risiken einzugehen.

Ich denke, Unzufriedene sind dann erfolgreicher, wenn sie die Lösung bei sich suchen und nicht die Schuld dafür anderen geben.

Sparen oder Investieren

Sparen mittels Sparbuch und Bausparer kennt man, offensichtlich kein Risiko. Daher bleiben viele Millionen Euro auf täglich fälligen Sparbüchern liegen. Das Risiko der Geldentwertung durch Inflation nehmen viele in Kauf, denn man sieht den Effekt nicht sofort. Später wird man feststellen, dass das Sparbuchguthaben keinesfalls ausreicht, um notwendige Anschaffungen zu machen oder die Pension aufzufetten.

Wer mit seiner finanziellen Lage unzufrieden ist, sucht eine Lösung und muss gewisse Risiken eingehen. Der Wechsel vom Sparer zum Investor ist auch mit Aufwand verbunden: die finanziellen Ziele setzen und die passende Strategie finden. Der Rest ist einfach: Depot eröffnen, Kaufaufträge erstellen und das ganze immer wieder monitoren.

Das ist Ihnen zu viel Aufwand? Dann lassen Sie sich dabei helfen!

Sien SIE mit Ihrer finanziellen Lage zufrieden?

Wenn nicht, dann kontaktieren Sie mich doch: Termin online vereinbaren, giefing@finanzberatung-wien.biz oder anrufen +43 699 19047359 – jederzeit gerne!

harte Zeiten für junge Frauen

Harte Zeiten für junge Frauen

harte Zeiten für junge FrauenWenn Sie heute weiblich und zwischen 30 und 40 Jahren alt sind, gerade Kinder großziehen, dann sollten Sie sich einen Moment Zeit nehmen und hier weiterlesen.

Es kommen harte Zeiten auf junge Frauen zu

Bei einem Fachvortrag der Pensionsversicherungsanstalt PVA wurde vorgerechnet, dass die Pension in 20 – 30 Jahren maximal 50% des durchschnittlichen Einkommens (berechnet über die gesamte Einkommenszeit) sein wird. Das ist dann allerdings erst die Bruttopension, Abgaben kommen noch weg.

Warum sind gerade junge Frauen so stark betroffen?

Es ist bekannt, dass durch Kindererziehung, Teilzeitarbeit und schlechtere Bezahlung Beitragsmonate fehlen und das Durchschnittseinkommen sehr niedrig ist. Von den Auswirkungen einer Scheidung ganz zu schweigen.

Von dem, was an Pension einmal ausgezahlt werden wird, kann niemand tatsächlich leben. Damit sind Frauen auch in der Pension von einem zweiten Einkommen (Ehemann, Arbeit) abhängig.

Sicherheit hat Vorrang

Was können Sie tun, wenn Sie heute dieser Altersgruppe angehören? Egal, ob Sie im Supermarkt an der Kasse arbeiten oder mit einem Doktortitel in der Forschung beschäftigt sind, Sie müssen HEUTE mit dem Sparen beginnen

Dieses Geld muss möglichst sicher angelegt werden. Das Sparbuch allerdings ist dafür nicht geeignet: auf Grund der Zinsen weit unter der Inflationsrate verliert das Geld Jahr für Jahr an Kaufkraft. Es ist zwar supersicher, aber leider in 20 Jahren kaum etwas wert.

Daher muss eine Veranlagung gefunden werden, die möglichst sicher ist und Erträge über der Inflationsrate liefert.

Der große Vorteil, wenn Sie bis zur Pension noch 20 oder mehr Jahre Zeit haben: je länger der Veranlagungszeitraum ist, umso besser und sicherer sind die Erträge.

Wo finden Sie eine passende Veranlagung?

Dafür gibt es eine Reihe von Möglichkeiten. Sie können zur Bank gehen, zu einem Versicherungsmakler oder einem Anlageberater. Alle drei haben unterschiedliche Produkte, die sie Ihnen empfehlen können. Worauf Sie allerdings achten müssen, sind die Kosten. Wenn Ihnen eine Anlageberatung gratis oder sehr günstig angeboten wird, dann können Sie davon ausgehen, dass Sie den Berater über die Produktkosten indirekt bezahlen. Auch die Bank lebt davon, dass von Fondsanbietern Teile der Produktspesen als Provision an die Bank fließen.

Teuer und günstig zugleich: Honorarberatung

Wenn Sie einen Honorarberater wie mich beauftragen, dann haben Sie mehrere Vorteile: ich berate Sie produktunabhängig und empfehle Ihnen Veranlagungen mit möglichst geringen Kosten. Mein Honorar erscheint anfangs vielleicht hoch, rechnet sich aber durch die eingesparten Provisionen nach ein bis zwei Jahren.

Wer bei den Kosten spart, hat automatisch mehr Ertrag bei gleichem Risiko.

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aktive fonds kosten geld

Aktive Fonds imitieren Vergleichsindex

Aktive Fonaktive fonds kosten geldds wurden in vielen Studien auf ihr „aktives“ Management hin untersucht. Denn die Fondsmanager aktiv gemanagter Fonds verlangen viel Geld dafür, dass sie bessere Renditen als der Markt erwirtschaften (SOLLTEN).

Aktive Fonds oder Indexschmuser

Bei vielen aktiven Fonds, so die Studienergebnisse, ist das allerdings nicht der Fall. Die Fonds enthalten die gleichen Aktien wie der Vergleichsindex, erwirtschaften aber auf Grund der Kosten ein geringeres Ergebnis.

Kostentransparenz ab 1.1.2018 (MIFID II)

Ab 1.1.2018 gilt eine neue EU Richtlinie, die sogenannte MIFID II (siehe auch TOP Gewinn Artikel September 2017). Einer der wesentlichen Punkte darin ist das Thema Kostentransparenz. Ein Kunde muss VOR Vertragsabschluss detailiert erfahren, welche Kosten im Produkt stecken, was der Berater kostet (Provision oder Honorar) und welche sonstigen Kosten noch entstehen können (Depotkosten, Transaktionskosten, …).
Vorbei sind dann die Zeiten, da ein Berater von seinen Kunden nur eine kleine Aufwandsentschädigung für seine Arbeit verrechnet. Für den Kunden erscheint das Angebot günstig. Dass im Hintergrund Abschluss- und Bestandsprovisionen an den Berater fließen, sieht der Kunde nicht auf den ersten Blick, aber er bezahlt sie über die gesamte Veranlagungsdauer.

ESMA Studie in Arbeit

Die EU Wertpapieraufsicht ESMA bereitet jetzt eine neue Studie vor, die sich genau mit diesem Thema beschäftigt. Es werden aktive und passive Fonds auf ihre Kostenstruktur hin untersucht. Die Studie soll Auskunft darüber geben, wie sich die Kosten auf die Erträge auswirken und ob ein aktiv gemanagter Fonds tatsächlich ein Mehrertrag über den Kostenanteil hinaus liefert.

Großartige neue Erkenntnisse aus dieser Studie erwarte ich mir nicht. Denn ist völlig klar: es macht einen großen Unterschied aus, ob vom erwirtschafteten Fondsergebnis 3% oder 0,5% an Kosten Jahr für Jahr abgezogen werden.

„Je geringer die Kosten, umso höher ist der Ertrag bei gleichem Risiko“

Als Honorarberater achte ich sehr stark darauf, dass meinen Kunden keine unnötigen Kosten entstehen. Mein Honorar rentiert sich meist schon nach einem Jahr Veranlagungsdauer.

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Elefantenherde

Wer der Herde nachläuft, sieht nur die … Kehrseite

Elefantenherde

Elefantenherde im Etosha Nationalpark

Wer der Herde nachläuft

Wer immer nur hinter anderen nachläuft, hat keinen Einfluss darauf, was in seinem Leben passiert. Bei Veranlagungen ist es Trend, dann zu kaufen, wenn es bereits überall in den Medien steht, dass jetzt ein guter Zeitpunkt wäre. Leider befindet sich der Markt dann meist kurz vor dem Höhepunkt und die neuen Anleger kaufen teuer ein. Kommt die Marktkorrektur, ausgelöst durch ein politisches Ereignis, oder eine Wahl, die anders verlaufen ist, als erwartet, fahren die Kurse gen Süden. Manchmal sogar sehr schnell.

Prozyklisches Anlageverhalten

Dann wird die Herde wieder unruhig und beginnt aus dem Markt zu fliehen. Es wird zu schlechten Preisen verkauft. Manche warten in dieser Phase auch auf bessere Zeiten. Devise: So schlimm wird’s schon nicht werden. Aber manchmal wird es doch schlimm.

Der Anleger, der erst gegen Ende eingekauft hat, verkauft jetzt mit Verlust. Die gewonnene Erkenntnis: der Aktienmarkt ist riskant, da verliert man nur, etc. pp. Selbstverständlich wird diese Ansicht dann auch von den Boulevardblättern weitergetragen: Finger weg von den Aktien, schließt doch lieber eine Versicherung ab!

Zum Veranlagen ist immer ein guter Zeitpunkt

Was ist der grundlegende Fehler? Es ist der falsche Anlagehorizont! Wer Geld für eine Veranlagung zur Verfügung hat, der soll investieren, besser heute als morgen. Denn niemand kann vorhersagen, wie lange eine Marktphase dauert. Derzeit (Juni 2017) haben wir eine extrem lange Phase steigender Märkte bei geringer Schwankung hinter uns. Einige Analysten warnen bereits, dass das nicht mehr lange gut gehen kann, andere meinen, dass es noch länger so weitergehen wird. Zumindest, bis sich die EZB dazu entschließt, die Zinsen zu erhöhen und damit Geld aus dem Markt zu nehmen. Die aktuelle Inflationsrate von 2% würde ja schon passen, aber noch gibt es keine deutlichen Signale aus der europäischen Geldzentrale.

Auf den Zeithorizint kommt es an

Wer als Anlagehorizont 10 Jahre nimmt (Aktieninvestment) und sein Depot gegen Kurseinbrüche absichert (automatisierter Verkauf), kann mit guten Renditen rechnen. Kurzfristige Verluste wird es geben, langfristig wird sich ein Gewinn einstellen.

Um in allen Marktlagen bestehen zu können, ist eine gute Depotbetreuung inkl. einer Absicherungsautomatik wichtig. Damit kann man irrationale Entscheidungen zumindest vorher besprechen und die gröbsten Schnitzer vermeiden.

Um das Thema zu vertiefen können Sie sich gerne einen Termin online vereinbaren, mich telefonisch unter +43 699 19047359 bzw. per mail giefing@finanzberatung-wien.biz erreichen.

Schildkröte

Private Pensionsversicherung: nur etwas für Langlebige

SchildkröteDie AK  (Arbeiter Kammer) hat vor vor Kurzem sieben verschiedene Rentenversicherer und deren Verträge unter die Lupe genommen. Es handelt sich um aktuelle Verträge, die unter der Niedrigzinsphase leiden. Altverträge können durchaus zum Leidwesen der Versicherer besser abschneiden.

Ergebnis der Untersuchung kurz und knackig: Die Versicherten sollten die Lebenserwartung einer Schildkröte haben, um tatsächlich mehr aus der Versicherung zu erhalten, als eingezahlt wurde!

Warum das so ist? Immer das leidige Thema mit den Spesen. Diese entstehen nicht zuletzt aus den Garantievereinbarungen. Jede Kapitalgarantie kostet Geld und daher Rendite.

Wer langfristig sein Geld veranlagen kann und will, ist mit einer direkten Veranlagungen in verschiedenen Fonds am Besten bedient. Hier sind die Spesen gering und genau kalkulierbar. Eine Mischung aus mehreren Anlageklassen zur Risikominimierung lässt sich ebenso erreichen, wie eine intelligente Depotabsicherung für den Krisenfall.

Wenn Sie so eine Versicherung derzeit besparen, dann biete ich Ihnen eine Überprüfung an, damit Sie die Ertragsaussichten besser einschätzen können.

Wer mehr wissen will: Termin online vereinbaren, giefing@finanzberatung-wien.biz oder anrufen +43 699 19047359 – jederzeit gerne!

Das Anlegerjahr 2016 in 2 Minuten

Ein gut gemachtes Video über das Anlegerjahr 2016 mit all seinen Höhen und Tiefen. Wer investiert geblieben ist, war auf der Gewinnerseite, wer sich verunsichern hat lassen, hat leider verloren.

leere taschen

Millenials brauchen 500.000€ bei Pensionsantritt

millenials brauchen 500.000€ bei PensionsantrittWer sind die Millenials?

Die Generation Y (Geburtsjahre 1980 – 1999), auch Millennials genannt, ist heute mitten in ihrer beruflichen Laufbahn. Sie wird wahrscheinlich nach 50 Berufsjahren so ab 2050 / 2060 in Pension gehen. Da ist noch eine lange Zeit und das ist gut so!

Unser Pensionssystem

Wenn wir uns die aktuelle Situation bei den Pensionen ansehen, müssen wir feststellen, dass sich dieses System nicht auf ewige Zeiten hinaus weiterführen lässt. Es beginnen weniger Arbeitnehmer zu arbeiten, als Pensionisten mit der Arbeit aufhören. Wir haben ein Umlagesystem bei der Pension: was heute eingenommen wird, wird auch heute für die Pensionisten ausgegeben. Daher sind aktive Erwerbstätige so wichtig für den Fortbestand. Je weniger Erwerbstätige, umso weniger Einnahmen, umso weniger Geld für die Pensionen.

Millenials brauchen 500.000€ bei Pensionsantritt

Wer also heute Mitte 20, Anfang 30 ist muss mit herben finanziellen Einbußen beim Pensionsantritt rechnen. Besonders jene, die eine gute Karriere vor sich haben, werden am Ende mit sehr wenig staatlicher Unterstützung und einer riesigen Pensionslücke dastehen.

Was tun? Zwei wichtige Grundsätze:

  1. Zuerst sparen und DANN Geld ausgeben!
  2. Das Ersparte langfristig nicht angreifen!

Wie kann man 500.000€ zusammen sparen? Fonds Professionell hat in einem Artikel die verschiedenen Varianten an notwendigen Sparraten, Zinsen und Spardauer zusammengestellt.

Beispiel: bei Geburt Sparplan mit 56€ pro Monat starten, bis zum 65. Lebensjahr durchhalten, angenommene Durchschnittsrendite von 6% pro Jahr. Beginnt man erst mit 20, dann muss man schon 190€ pro Monat sparen.

In der Tabelle sind allerdings Steuern und Gebühren nicht berücksichtigt, daher wird man in der Realität die Zielsumme nach unten setzen müssen, damit das ganze auch noch leistbar bleibt. Welchen Zinssatz man in der Simulation als realistisch annimmt, liegt im eigenen Ermessen und der Risikobereitschaft.

500.000€ sind eine Menge Geld

Aus dieser halben Million Euro lässt sich eine Zusatzpension von rd. 1700€ pro Monat entnehmen, ohne das Kapital angreifen zu müssen. Es bleibt also noch etwas für die Erben oder die Übersiedlung in ein komfortables Altersheim übrig. Auch hier er Hinweis: die Entnahmehöhe hängt natürlich stark von der dann erzielbaren Rendite ab und kann dementsprechend schwanken!

Die Inflation frisst die Hälfte

Noch ein Hinweis: die 1.700€ werden bei 2% Inflation pro Jahr in 40 Jahren eine Kaufkraft von ungefähr 740€ haben! Glauben Sie mir jetzt, wie wichtig es ist, ein halber Millionär zu werden?

Wer mehr wissen will und sich auf den Weg zur halben Million machen will: einen Termin vereinbaren (hier oder anrufen +43 699 19047359)

ETF Namen sind nicht Schall-und-Rauch

Wissen Sie, woher die Redensart … das ist nur Schall und Rauch … stammt? Von Goethe und zwar aus Faust Teil 1. Da versucht Faust sich beim Thema Religion herauszureden. Sie wissen schon: die Gretchenfrage, also … wie hältst Du’s mit der Religion? … .

Die Namen, die Fondsgesellschaften ihren Fonds geben, sind nicht Schall-und-Rauch, sondern etwas auskunftsfreudiger und sie folgen einem Schema. Unsere Gretchenfrage lautet daher: warum heißt der Fonds denn so?

Prinzipiell gibt es diese Namensbestandteile:

  1. wer ist der Fondsanbieter
  2. welchem Index folgt der Fonds
  3. welchen Regularien gehorcht der Fonds
  4. welcher Anteilsklasse gehört der Fonds an
  5. Ausschüttung, Wiederveranlagung, Replikation, Steuerdomizil, Währungsabsicherung, …

Hier ein einfaches Beispiel: ISHARES CORE DAX® UCITS ETF (DE)

Teil 1 – iSHARES: der Herausgeber ist die BlackRock Asset Management, andere Beispiele wären db x-trackers = deutsche Bank, comstage = Commerzbank, Lyxor = Societe General, …

CORE als Zusatz beschreibt eine spezielle Anteilsklasse

Teil 2 – DAX: dieser Fonds bildet den Deutschen Aktienindex DAX nach

Teil 3 – UCITS: ist die Abkürzung für „Undertakings for Collective Investments in Transferable Securities“, also auf Bankerdeutsch „Organismus für gemeinsame Anlage in Wertpapieren“ (OGAW).
Diese Fonds unterliegen besonderen Berichtspflichten gegenüber dem Anleger. Sie sind daher „anlegerfreundlich“, weil eine Menge an Berichten (Halbjahres- und Jahresberichte, spezielle Verkaufsprospekte [KID], etc.) veröffentlicht werden müssen. Zumindest das KID (KundenInformationsDokument) sollte man vor einer Investition gelesen haben bzw. vom Berater erklärt bekommen haben.

In diesen Bereich fallen noch die Begriffe SICAV (société d’investissement à capital variable), zu Deutsch „Investmentgesellschaft mit variablem Grundkapital“ für in französisch sprechenden Ländern aufgelegt Fonds und open-ended investment company (kurz: OEIC), für Fonds aus Großbritannien. Diese Begriffe meinen im Prinzip das gleiche wie die oben beschriebenen Begriffe OGAW/UCITS.

Im Teil drei steht auch noch „ETF„: damit ist klargestellt, dass die veranlagten Gelder Sondervermögen sind und bei Konkurs der Depotbank/Fondsgesellschaft nicht Teil der Konkursmasse sind. Ein wesentlicher Vorteil für den Anleger! Es ist eine Abgrenzung zu den ExchangeTradedProducts (ETN, ETC) Produkten. Diese handeln mit Gütern (Rohstoffen, Lebensmitteln, etc.) –> ganz andere Baustelle.

Teil 4 – Anteilsklasse (im obigen Beispiel nicht vorhanden): hier können verschiedene (leider nicht genormte) Zahlen/Buchstabenkombinationen stehen. Details dazu finden sich im Fondsprospekt.

Teil 5 – der Rest: hier sammelt sich an, was uns ein Fondsanbieter noch alles mitteilen möchte. Interessant sind folgende Texte:

  • Länderkürzel (DE): der Fonds ist in Deutschland aufgelegt. Ist für deutsche Staatsbürger relevant, weil steuerlich anders behandelt.
  • EUR Hegded: bedeutet eine Absicherung gegen Währungsschwankungen, steht meist in Verbindung mit „EUR“, wenn die Fondswährung bspw. in USD ist.
  • A, ACC, D, DIS: entweder werden Gewinne ausgeschüttet (D, Dis = distributing) und dem Konto gutgeschrieben oder fondsintern wieder veranlagt (A, ACC = accumulating).
  • 1Y, 1Y – 10Y (Anleihefonds): bei Anleihen kann noch die (Rest)Laufzeit der enthaltenen Anleihen notiert werden. Hier kann auch „short“ stehen und damit sind kurz laufende Anleihen gemeint.
  • short (Aktienfonds): diese Fonds sind so konstruiert, dass sie bei fallenden Kursen Gewinne machen.
  • 1c, 2c: Beschreiben Anteilsklassen, davon können u.a. Gebühren und Mindestinvestmentsummen abhängen.
  • 1x, 2x, leveraged, double: bezeichnet „Hebelprodukte“. Hier kann auf eine erwartete Kursbewegung (auf oder ab) gesetzt werden und der Gewinn wird „multipliziert“. Der Nachteil: hier ist ein Totalverlust bei einer gegenteiligen Kursbewegung möglich und auch wahrscheinlich. Nur etwas für Experten!
  • Government, Sovereign, Treasury: diese Fonds enthalten Staatsanleihen
  • Inflation linked (Anleihefonds): Rendite des Fonds steigt mit der Inflation.
  • High Yield (Anleihefonds): Fonds enthält Anleihen mit schlechterer Bonität, aber dafür höherer Verzinsung (höheren Couponzahlungen), weil höheres Risiko als bspw. österreichische Staatsanleihen.

Sie sehen, es gibt ein paar Regeln bei der Fondsbeschriftung die einem ETF Investor einiges an Informationen liefern können. Wer sich damit nicht oder nur am Rande beschäftigen will, meldet sich bei mir. Ich helfe gerne weiter. Termin gibt es hier.