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SMARTe Finanzziele (Teil 4)

„R“ wie „Realistisch“.

Gerade wenn man sich finanzielle Ziele setzt, sind realistische Ziele sinnvoll. Das setzt voraus, dass man einschätzen kann, wie viel Geld man in der nächsten Zeit tatsächlich auf die Seite legen kann. Wie schon oft betont, ist nichts unangenehmer, als auf das veranlagte Geld zugreifen zu MÜSSEN, egal wie die Kurse stehen, nur weil eine Kleinigkeit im Haushalt ersetzt werden muss.

Bei der Zielsetzung steht also zuerst einmal die Haushaltsrechnung am Plan. Wie groß sind die Einnahmen und Ausgaben, wie viel Reserve ist da? Wenn feststeht, was man sparen kann, dann folgt ein bisschen Finanzmathematik.

Wer jetzt vor lauter Schreck mit dem Lesen des Artikels aufhört, dem sei gesagt, dass es im Internet eine Unzahl an Finanzrechnern gibt, die solche Berechnungen sehr vereinfachen.

Warum Finanzmathematik?

Wenn ich weiß, wie viel ich monatlich sparen kann, dann kann ich mir ausrechnen (lassen), wie hoch mein Vermögen in Zukunft sein könnte. Da die Veranlagungsdauer meist gegeben ist, kann man am Parameter der Rendite drehen und sich das Ergebnis ausrechnen. Dabei wird sofort sichtbar, ob die notwendige Rendite auch mit der eigenen Einstellung zum Risiko zusammenpasst. Denn je höher die Rendite sein soll/sein muss, umso höher ist auch das Risiko eines größeren Verlustes.

Aktuell kann man sich folgende Renditen erwarten:

Bezeichnung Veranlagungsmethode Durchschnittliche jährliche Rendite (vor Steuer) Risikoniveau
Geldmarktfonds Anlage erfolgt in Anleihen mit kurzer Restlaufzeit (unter 12 Monaten), Termingelder (so ähnlich wie gebundene Sparbücher) und Schuldscheindarlehen. 1% Gering, ähnlich einem Sparbuch
Anleihefonds Anlage erfolgt in Anleihen (auch Bonds oder Rentenpapiere genannt) mit unterschiedlich langer Laufzeit. Diese werden von Staaten und großen Firmen ausgegeben. 1% bis 3% Mittleres Risiko
Aktienfonds Anlage erfolgt in Aktien aller Art und auch in Aktienderivate. Über 5% Höheres Risiko, hängt von der Veranlagungsstrategie ab
(Die durchschnittlichen Renditen sind Erfahrungswerte der letzten Jahrzehnte und leider kein Versprechen auf zukünftige Gewinne).

Die verschiedenen Fonds haben auch verschiedene empfohlene Mindestveranlagungszeiträume:

Bezeichnung Empfohlener Veranlagungszeitraum
Geldmarktfonds Kurz (ab einem Jahr)
Anleihefonds Mittel (3 bis 5 Jahre)
Aktienfonds Lang (8 Jahren und länger)

Natürlich kann man jeden Typ auch wesentlich länger im Portfolio halten, es hängt alles nur von den eigenen Zielen ab. Meist finden sich in jedem Portfolio Aktien- und Anleihefonds. Geldmarktfonds sind bei Privatanlegern mit kleineren Depots weniger gebräuchlich. Sie dienen in großen Depots oder auch bei Versicherungen zur Absicherung von Gewinnen.

Mindestveranlagungszeiträume darf man nicht mit Bindefristen oder Kündigungsfristen verwechseln. Investments in Fonds sind immer jederzeit verkaufbar! Es gibt keine Strafabschläge für einen frühzeitigen Ausstieg.

Im letzten Teil geht’s um Zeit („T“ wie terminisiert).

sommerschlussverkauf an der börse

Sommerschlussverkauf

sommerschlussverkauf an der börseEs ist wieder soweit: der Sommer ist vorüber und der Schlussverkauf ist da! Offensichtlich nicht nur bei Bekleidung, sondern auch an der Börse.
Da denken sich die Sparbuchbesitzer: das kann mir nicht passieren!

Und alle anderen? Lesen Sie weiter, was Fidelity (eine der größten Fondsgesellschaften der Welt) rät:

Wenn die Märkte fallen, verliert man seine langfristigen Ziele nur allzu leicht aus den Augen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie an Ihrer Anlagestrategie festhalten können – in guten wie auch in schlechten Zeiten.

Langfristig investiert bleiben

  • Wenn die Marktbedingungen unsicher werden, ist es wichtig daran zu denken, dass Aktienanlagen langfristig gehalten werden sollten.
  • Überprüfen Sie Ihre Investments mit Blick auf Ihre finanziellen Ziele, nicht mit Blick auf die kurzfristige Wertentwicklung.
  • Halten Sie an Ihrer persönlichen Finanzplanung fest.

Warum Bares nicht immer Wahres ist

  • Langfristig gesehen sind Barbestände keine sinnvolle Option.
  • Die Kaufkraft von Bargeld nimmt infolge von Inflation im Lauf der Jahre ab.
  • Langjähriges sparen auf Sparkonten kann zur Folge haben, dass Ihre Bargeldanlagen übergewichtet und insgesamt unausgewogen sind.

Marktturbulenzen als Chance erkennen

  • Das regelmäßige Einzahlen kleiner Beträge in einen Sparplan trägt dazu bei, die Wirkung von Marktausschlägen abzumildern.
  • Kurzfristige Schwächephasen am Markt sind attraktive Kaufgelegenheiten.

Der Zeitraum ist wichtiger als der Zeitpunkt

  • Lassen Sie sich von Marktturbulenzen nicht in Ihrer Anlagestrategie verunsichern.
  • In der Regel zahlt es sich aus, durch gute und schlechte Phasen hindurch investiert zu bleiben. Die Geschichte zeigt: die Zeit arbeitet für Sie.
  • Market Timing ist eine hochriskante Strategie, die Sie Gewinne schnell verpassen lässt.

Von breit gestreuten Anlagen profitieren

  • Verteilen Sie Ihr Kapital auf unterschiedliche Anlageformen wie Cash, Anleihen und Aktien.
  • Investieren Sie in Länder außerhalb Ihres Heimatmarktes.
  • Beteiligen Sie sich an kleineren, mittleren und großen Unternehmen.
  • Erwägen Sie Anlagen in mehreren Branchen.

Wenn Sie ebenfalls die Gelegenheit der niedrigen Kurse nutzen wollen, dann vereinbaren Sie rasch einen Termin mit mir.

Sie können mich unter 0699 19047359 erreichen oder online einen Beratungstermin vereinbaren.

Aber beeilen Sie sich – die Preise beginnen bereits wieder zu steigen!

Das Fitnessabo für Ihr Geld

Kennen Sie das? Jahreswechsel, ein guter Vorsatz: mehr Sport! Daher wandert man in das nächste Fitnesscenter und schreibt sich ein. Je nach Center kostet das schon einige hundert Euro. Und dann legt man los, regelmäßig. Bis der erste Schnupfen kommt, oder zu viel Stress in der Arbeit, oder es ganz schrecklich regnet, oder man heute ausnahmsweise zu müde ist. Dann wird aus regelmäßig unregelmäßig und nach ein paar Wochen ist es aus. Die Gebühren laufen weiter, trainiert wird nicht mehr. Geld versenkt!

Was hat das mit Geld und Sparen zu tun? Ganz einfach:

Wenn Sie einen Sparplan abschließen, dann kostet dieser gleich zu Beginn Geld. Viele verweigern da schon: warum muss ich für’s Sparen zahlen? Aber wer diese Hürde nimmt und zu sparen beginnt, dem kann es passieren, dass bei schlechter Marktlage das Guthaben am Depot zwischendurch einmal kleiner wird! Und dann geht’s wie beim Fitnesscenter: dann gibt’s jede Menge Gründe und Ausreden, warum das alles nicht funktioniert, man hat das ja eh schon geahnt, reich werden immer nur die anderen, man selber verliert ja immer nur. Ergebnis der Jammerei: die Sparraten werden eingestellt. Geld versenkt!

Dabei ist es doch ganz einfach: wer einen Sparplan startet muss einfach abwarten. Die schwachen Zeiten zwischendurch sind ideal, denn dann bekommt man für seine Sparrate viel mehr Anteile, deren Wert sich später wieder steigert.
Die einmaligen Kosten am Beginn sind die Eintrittskarte in das Geldfitnesscenter Aktienmarkt. Nur wer durchhält wird schlussendlich auch mit guten Erträgen belohnt. Wer vorzeitig aussteigt, verliert.

Oder es geht Ihnen so wie Gerold Rudle (Kabarettist): Er hat sich vorigen Silvester vorgenommen 10kg abzunehmen und heuer fehlen ihm noch 13kg.

In diesem Sinne: Prosit Neujahr!

Neujahrswünsche

Das neue Jahr fängt gut an!

Kundeninformationsdokument für fondsgebundene Lebensversicherungen wird Pflicht

Bisher konnte ein Kunde die Kosten für eine kapitalbildende Lebensversicherung und einer Fondsveranlagung nicht vergleichen. Die diversen Abschluss- und Verwaltungskosten bei den Versicherungsprodukten standen nur im Kleingedruckten und in einer für Laien meist unverständlichen Form. Diese Praxis wurde in der Vergangenheit auch von diversen Konsumentenschutzorganisationen bereits gerügt.

Ab 1.1.2017 müssen nun für Versicherungsanlageprodukte, also Versicherungsprodukte mit einem Anlageelement, im Speziellen fondsgebundene Lebensversicherungen sogenannte „KID“ veröffentlicht werden. KID = Kundeninformationsdokument. 

Die EU Verordnung nennt sich „PRIIP“, zu deutsch „Verordnung über Basisinformationsblätter für verpackte Anlageprodukte für Kleinanleger und Versicherungsanlageprodukte“. Diese Verordnung gibt es schon seit 2014, ab 31.12.2016 muss sie in den EU Ländern in Kraft treten.

Ziel ist die Vergleichbarkeit der Kosten zwischen den verschiedenen Veranlagungsprodukten.

Für die Konsumenten müssen folgende Punkte klar ersichtlich sein:

  • Name und Details zum Produktanbieter
  • Worum handelt es sich? Welche Ziele verfolgt das Produkt? Welche Leistungen sind zu erwarten (im schlimmsten Fall, im besten Fall, bei mittelmäßigem Erfolg, bei Eintreten des Versicherungsfalles)?
  • Was passiert, wenn der Produktanbieter die Leistungen nicht erfüllen kann (z.B. bei Insolvenz der Versicherung)
  • Genaue Kostenaufschlüsselung (direkte, indirekte, einmalige, laufende, bei Einstieg bzw. Ausstieg aus dem / in das Produkt)
  • Vorgeschlagene Behaltedauer, wie wirkt sich eine vorzeitige Kündigung auf die Rendite und das Risiko aus

Damit kann ein Kunde in Zusammenarbeit mit seinem unabhängigen Finanzberater die Unterschiede zwischen Produkten mit einer Versicherungskomponente und ohne leichter verstehen. Es lassen sich die Kosten dem Nutzen gegenüberstellen und damit eine Entscheidung treffen, wie und wo investiert werden soll.

Wenn Sie vor der Entscheidung stehen, wie Sie Ihr Geld langfristig anlegen sollen, dann stehe ich gerne für ein Gespräch zur Verfügung. Termine gibt es Online, per Telefon (0699 19047359) oder per eMail (giefing@finanzberatung-wien.biz)

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Das ist Performance!


Was halten Sie von dieser Fonds Performance?

High Performer

Diesen Fonds gibt es seit 2000. Gesamtgewinn 170%. Relativ geringe Schwankungen, jedes Jahr im Plus. Bei dieser Performance verdoppelt sich das eingelegte Kapital im Schnitt alle 3-4 Jahre.

Das wäre doch der ideale Fonds für etwas „überflüssiges“ Geld, oder?

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