Beiträge

Minister verkündet: Es gibt keine Pensionslücke!

Endlich eine gute Nachricht: Minister Hundstorfer erklärte in der Kronen Zeitung vom 8.9.2014, dass es die Pensionslücke nicht gibt und diese nur eine Erfindung der Versicherungen und Banken ist.

Hurra, wir brauchen uns also keine Sorgen mehr machen, das Umlagesystem funktioniert trotz der steigenden Anzahl von Pensionisten, das Budget ist offensichtlich auch saniert, wir erhalten 100% vom Letztbezug als Pension, also alles in Ordnung.

Glauben Sie ihm das? Ich nicht.

Man muss nur bedenken, dass sich die Pension aus 71,2% des Mittelwerts der Bemessungsgrundlagen aus den letzten 28 bzw. bis zu 40 Jahren (je nach Geburtsjahr) berechnet. Daraus ergibt sich zwangsläufig eine Lücke zwischen Aktivgehalt und Pension von fast 30%.

Weiters werden in den nächsten Jahren immer mehr Pensionisten auf einen Erwerbstätigen kommen. Wir wissen doch alle, wie die Altersverteilung in Österreich aussieht:

alterspyramide österreich 2014

Erschreckend. Und es wird in den nächsten Jahren nicht besser werden. Daher wird das Umlagesystem immer wieder reformiert werden müssen und sicher nicht zu Gunsten der Pensionshöhe. Ganz im Gegenteil
Daher lassen wir uns nicht für dumm verkaufen und tun etwas gegen die reale Lücke.

Ich biete Ihnen daher an, mit Ihnen und für Sie Ihre Pensionslücke zu berechnen und die entsprechenden Gegenmaßnahmen auszuarbeiten. Sie müssen nur Ihren aktuellen Pensionskontoauszug und ca. eine Stunde Zeit mitbringen.

… remember to return in September

Sollte sich jemand aus meiner geschätzten Leserschaft am Börsensprichwort: „Sell in May and stay away“ orientiert und seine Aktienbestände reduziert haben, dann soll er/sie sich aber auch an den zweiten Teil erinnern: „Remember to return in September“!

Wer jetzt wieder einsteigt, wird an der nahezu jedes Jahr stattfindenden Wertsteigerung an den internationalen Börsen teilhaben.
Beim DAX ist bekannt, dass er von Oktober bis April des Folgejahres im Schnitt 13% zulegt (zumindest war das so in den letzten 25 Jahren).

Und wer sich noch unsicher ist, ob er / sie sich überhaupt trauen soll, hat jetzt die beste Einstiegsgelegenheit.

Also kontaktieren Sie mich und ich zeige Ihnen die besten Möglichkeiten einer Veranlagung in Sachwerte.

[wufoo username=“gief“ formhash=“mgp32h808mq6kk“ autoresize=“true“ height=“561″ header=“show“ ssl=“true“]

7 Gründe, warum man nicht mit Investmentfonds sparen sollte

In den letzten Jahren habe ich einige Gespräche über das Thema Sparen und Veranlagen geführt. Dabei sind einige Gründe aufgetaucht, warum viele NICHT in Investmentfonds sparen wollen:

  1. Damit kenne ich mich nicht aus
  2. Ich habe keine Zeit, mich mit meiner Veranlagung dauernd zu beschäftigen
  3. Mir genügen meine Zinsen am Sparbuch, Bausparer, … ich spekuliere nicht mit meinem Geld
  4. Hauptsache, das Geld wird am Konto nicht weniger
  5. Investmentfonds sind generell zu unsicher, die investieren ja in Aktien
  6. So etwas ist nur für die Reichen, dafür habe ich zu wenig Geld
  7. Wer weiß was mit meinem Geld passiert, wenn die Fondsgesellschaft Pleite macht
  8. … — Haben Sie auch noch ein paar Argumente vorrätig? —…..

Klingt doch alles sehr plausibel, oder?

Andererseits:

  • Viele fahren Auto obwohl sie keine Ahnung haben, wie man es repariert. Mit dem Auto geht man zum Mechaniker seines Vertrauens, mit dem Geld sollte man zum Anlageberater seines Vertrauens gehen.
  • Um die Veranlagung muss man sich nicht andauernd kümmern, denn
    „Hin und her macht Taschen leer“
    Soll heißen: veranlagen und abwarten. Nicht nervös werden, wenn schlechte Nachrichten in den Zeitungen stehen. Dafür sind die Fondsmanager da.
    Alle paar Monate ein Blick auf das Depot oder ein Gespräch mit Anlageberater genügt.
  • Zinsen sind nicht unmoralisch. Zinsen auf Investitionen in Fonds haben nichts mit Gier oder Spekulation zu tun. Geld wird schon seit Jahrhunderten über Aktien u.ä. in die Wirtschaft investiert. Die Rendite die man erhält ist die Abgeltung des Investitionsrisikos.
  • Wenn das Ersparte am Konto numerisch nicht weniger wird (sogar immer ein bisschen höher), heißt das nicht, dass man sich von diesem „Gewinn“ tatsächlich mehr kaufen kann. Steuern und Inflation fressen mehr weg, als Erträge dazu kommen.
    3% Inflation bedeuten in 24 Jahren die halbe Kaufkraft!
  • Die Aktienmärkte und damit die darin investierenden Investmentfonds sind auf lange Sicht die einzigen, die Gewinne erwirtschaften. Dazu gibt es ausreichend viele Studien.
  • Natürlich hat der, der viel Geld hat, bessere Veranlagungsmöglichkeiten, als der, der wenig Geld hat. Die Welt ist nun mal nicht gerecht.
    Aber jeder hat die Chance, auch für kleine Beträge gute Zinsen zu bekommen.
  • Investmentfonds unterliegen internationalen und nationalen Gesetzen, die zum Schutz des Anlegers viele Risiken ausschalten.
    So ist das Geld der Anleger Sondervermögen und daher vor dem Konkurs der Fondsgesellschaft und der beteiligten Banken sicher (besser als die Einlagesicherung durch den Staat).
    Fonds müssen ihr Vermögen auf viele verschiedene Firmen streuen, da weder eine einzelne Aktie zu hohen Anteil am Gesamtfonds haben darf, noch der Fonds zu viele Anteile einer Firma halten.

Daher wie immer mein Aufruf: wechseln Sie zumindest mit einem Ihrer Sparprodukte in einen Investmentfonds. Sie werden es nicht bereuen.

Für die richtige Veranlagung ist man nie zu alt!

Letzte Woche in der Krone habe ich einen Artikel über die deutschen Beamtenpensionisten gefunden. Dass diese zu den reichsten Pensionisten in Deutschland gehören, ist an sich noch nicht so bemerkenswert, das hätte ich auch so vermutet. Interessant allerdings fand ich, dass diese Personengruppe sehr stark in Immobilien und Aktien investiert ist! Man bedenke: Pensionist und Aktien! Na sowas – Aktien sind doch so riskant und nichts für Pensionisten, oder?

Anscheinend doch.

Denn wenn jene, die viel Geld haben, diese in Aktien investieren, dann werden sie sich bestimmt etwas dabei gedacht haben. Sie haben offensichtlich erkannt, dass nur eine ertragreiche Investition vor dem Geldwertverlust schützt.

Was lernen wir daraus? Wer seinen Geldwert erhalten und vermehren möchte, muss einen anderen Weg gehen. Nicht das Sparbuch und der Bausparer, sondern die breit gestreute Investition in Sachwerte ist der richtige Weg.

Das gilt nicht nur für deutsche Beamtenpensionisten.

Die Geld(un)gleichverteilung

Die Zentralbanken drucken neues Geld um die Wirtschaft (und damit die Inflation) anzutreiben. Neues Geld und niedrige Zinsen sollen die Kreditvergabe erleichtern und uns alle zu mehr Konsum bzw. Investition anregen. Die von der EZB angepeilte Inflationsrate liegt bei ca. 2%.

Aber diese neuen, billigen Gelder erhalten nur jene gleich zu Beginn, die bereits Geld haben. Denn nur, wer der Bank entsprechende Sicherheiten in Form von Immobilien oder Veranlagungen vorweisen kann, kommt auch in den Genuss dieser Maßnahme.

Wer schaut durch die Finger und zahlt die Rechnung? Der, der nichts gespart hat! Denn er bekommt keinen günstigen Kredit und muss die gestiegenen Lebenshaltungskosten voll abfangen. DIe Inflation hilft nur dem, der richtig veranlagt ist, allen anderen schadet sie.

Dabei ist der Aufbau eines Vermögens in kleinen Schritten für jeden möglich. Wenn rechtzeitig mit dem Sparen in ertragreichen Sachwerten begonnen wird (50€ pro Monat sind üblicherweise der Einstiegsbetrag), dann sind später größere Anschaffungen möglich, weil ein Kredit zu besseren Konditionen zu bekommen ist.

Es ist immer nur eine Frage der Perspektive: gebe ich mein ganzes Geld für mein tägliches Leben inkl. diverser Vergnügungen aus oder lege ich mir einen Teil davon zurück, auch wenn’s manchmal hart ist.
Sparen ist nicht altmodisch und unnütz! Es ist ein Gebot der Stunde. Nicht zuletzt, wenn man sich die Zahlen am neuen Pensionskonto ansieht. Wer für die Pension nicht vorsorgt, wird sich dann ziemlich einschränken müssen. Dann ist Schluss mit lustig.

Wie in der aktuellen Ausgabe der Arbeiterkammer Zeitung (AK Für Sie, Juli-August 2014) zu lesen ist, sollte man es sich sehr genau überlegen, ob man sein Geld in einem Versicherungsprodukt langfristig binden will oder nicht doch lieber die flexible, jederzeit verfügbare Variante eines Investmentfonds nimmt. Auch mit Investmentfonds lässt sich bei Pensionsantritt eine „ewige Rente“ realisieren.

Mein Tipp: Lassen Sie sich beraten und überdenken Sie Ihr Sparverhalten.

Pension: wie Frauen vorsorgen

Die Wiener Städtische hat eine Umfrage zum Thema Pensionsvorsorge der Frauen beauftragt. Wie nicht anders zu erwarten, und nicht zuletzt der Einkommensdifferenz zu den Männern geschuldet, besteht hier noch ein großer Nachholbedarf.

Frauen wissen, dass ihre Pension später einmal gerade für die Bestreitung der täglichen Ausgaben reichen wird, die Höhe der Pensionslücke ist ihnen bewusst, Geld wäre auch vorhanden, aber vorgesorgt wird trotzdem wenig.

Noch schlimmer ist, dass die Vorsorge mittels klassischer Sparformen (Sparbuch, Bausparer) und Lebensversicherungen erfolgt. Alles Geldwertprodukte, die wenig Zinsen, hohe Spesen haben und unter der Inflation leiden.
Anscheinend ist das Wissen über die ertragreiche Sparform mittels Investmentfonds nicht oder nur rudimentär vorhanden.

Als Anreiz eine kurze Berechnung:

Lt. Umfrage würden rd. 50% der Frauen 70€ pro Monat sparen können. Nach 20 Jahren würden so 16.800€ eingezahlt werden.

Auf einem normalen Sparbuch ergibt das einen Zuwachs von 316€ bzw. 0,90% pro Jahr.
Als Sparplan in den Templeton Global Bond Fund gespart, ergibt das einen Zuwachs von 18.000€ bzw. 6,80% pro Jahr (Spesen berücksichtigt). Die Einlage hat sich verdoppelt.

Wer also mit Sparbuch oder Bausparer (nur unwesentlich besser verzinst) vorsorgt, vernichtet sein Geld. Wenn hier noch Inflation und KESt. abgezogen werden, ist das Sparbuch weit im roten Bereich, der Investmentfonds immer noch auf der Gewinnerseite.

Daher meine Aufforderung an Sie: Sparen Sie zumindest einen Teil Ihres Einkommens in Sachwerte, also Investmentfonds.

Einen Termin für eine kostenlose Beratung können Sie ganz einfach hier anfordern: Terminvereinbarung via TerminApp

Wohin mit dem Spargeld?

Alles haben es gehört: mit den Zinsen ging’s noch ein Stück bergab. Die Inflation bei Lebensmitteln liegt bei 2,8% und Sparen bei 0,125% (noch). Was also tun?

Geld unter den Kopfpolster? Ausgeben? Herschenken? Casino? Im Garten vergraben?

Ich empfehle das hier:

Sicherheitsorientierter Kunde)

 

 

 

 

 

 

 

 

Bringt mehr Zinsen und durch gute Streuung ist das Risiko minimiert.

Übrigens: ICM ist ein Vermögensverwalter in Lichtenstein. In Österreich exklusiv nur erhältlich über uns.

Wie denkt Österreich über Vorsorge und Pensionskonto

Eine Studie einiger Versicherungen zeigt das Spar- und Vorsorgeverhalten der Österreicher.

Aus dieser Studie geht hervor, dass viele mittels Sparbuch und Bausparvertrag versuchen Geld für die Pension auf die Seite zu legen. Offensichtlich in der Unkenntnis, wie hoch der Zinssatz sein muss, damit man über die Inflation kommt und tatsächlich MEHR Geld hat und nicht weniger. Beide Produkte sind leider weit davon entfernt.

Die Ursache für dieses Verhalten ergibt sich auch aus der Risikoaversion. Mehr als 50% wollen kein oder ein geringes Risiko. Aber das größte Risiko bei der Geldanlage ist es, KEIN Risiko einzugehen. Denn dann erwischt einem die Inflation.

Fast 50% sparen nicht, weil die Zinsen so niedrig sind. Methode Kopf in den Sand und Augen zu, wird schon schiefgehen. Besser wäre es doch, sich über die Möglichkeiten zu informieren und mit dem richtigen Anlagemix vernünftige Zinsen zu holen, bei moderatem Risiko.

Ein positiver Aspekt ist mir noch aufgefallen: die Anzahl der Personen, die sich überhaupt Gedanken darüber macht, steigt.

Hier der Link zum Artikel:

http://www.fondsprofessionell.at/news/news-products/nid/studie-so-denkt-oesterreich-ueber-vorsorge-und-quotpensionskonto-neuquot/gid/1015708/

Weltfondstag 2014 vorverlegt

Weltfondstag 2014 vorverlegt

Da der Weltfondstag diesmal auf den Karsamstag fällt, bieten wir bereits am Freitag davor einen Beratungsnachmittag an.
Zur Terminvereinbarung bitte hier Ihre Kontaktdaten eintragen:

[wufoo username=“gief“ formhash=“mgp32h808mq6kk“ autoresize=“true“ height=“561″ header=“show“ ssl=“true“]

Zwei verschiedene Sparansätze

In der Beratung lerne ich häufig einen Kundentyp kennen, den ich als den „Klassischen“ Sparer bezeichne. Dieser Sparer spart wie schon Eltern und Großeltern hauptsächlich in Geldwerten.

Der klassische Kunde

Klasischer Geldwertsparer

Geldwertsparer verliert durch Inflation

 

 

 

 

 

 

 

Bei einer durchschnittlichen Inflationsrate von 2% erwirtschaftet man in Geldwerten gerade einmal 1,5-2%.

Lebensversicherung (als Sparform) und die Pensionsvorsorge investieren in den ersten zehn Jahren hauptsächlich in Spesen und Abschlussprämien und nicht für den Kunden.
Immobilien erwirtschaften zwar einen Gewinn, allerdings müssen Rücklagen gebildet werden. Wenn es sich um das eigene Haus / die eigene Wohnung handelt, ist es natürlich eine gute Investition, da man dann unabhängig von Mietsteigerungen wird. Bei Immobilien zur Fremdvermietung muss man auch mit Mietausfällen, Reparaturen und sinkenden Mieten rechnen. Auch die Mietgesetze entwickeln sich nicht immer zum Vorteil für den Vermieter.

Investments in einzelne Aktientitel können gute Erträge bringen, aber benötigen viel Zeit, um sich laufend um die Einzelpositionen zu kümmern. Wer diese Zeit nicht hat, bei dem werden sich Gewinn und Verlust so ziemlich die Waage halten.

Der sicherheitsorientierte Kunde

So ist  ein Kunde aufgestellt, wenn er in Sachwerte investiert:

Sachwertkunde mit diversifizierter Anlagestrategie

Sachwertkunde mit diversifizierter Anlagestrategie

 

 

 

 

 

 

 

Auch dieser Kunde hat Geld auf einem Sparbuch für die Eventualitäten des Lebens: Ein Auto muss schnell mal zur Reparatur, für einen Urlaub sollte man ansparen und nicht auf die Reserven zurückgreifen, für Weihnachtsgeschenke der lieben Familie braucht man auch ein paar Hunderter, etc. All das wird über ein Sparbuch bezahlt.

Dieser Kunde hat sein Eigenheim (Wohnung oder Haus), möglicherweise mittels eines günstigen Hypodarlehens finanziert (hier wirkt die Inflation ja für den Schuldner).

Aber alle anderen Gelder sind langfristig in Sachwerten veranlagt (OK, wenn man’s genau nimmt sind Anleihen auch Geldwert, allerdings mit einer besseren Verzinsung).

Mit so einem Anlagemix kann man wesentlich höhere Zinsen erhalten, ist trotzdem flexibel und kann auf die Eventualitäten des Lebens reagieren.
Siehe auch folgenden Artikel: Das 9% Portfolio