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Hat eine ertragreiche Veranlagung etwas mit Glück zu tun?

Ich höre immer wieder, dass ein Gewinn am Depot einfach „Glückssache“ ist. Und ich kann diese Aussage ja verstehen. Wenn jemand sein ganzes Leben immer nur am Sparbuch gespart hat, dann kann er sich nicht vorstellen, dass es da etwas gibt, das wesentlich mehr Zinsen einbringt und trotzdem eine gewisse Sicherheit bietet. In der Schule lernt man von den Gefahren des Aktienmarktes und wird auch später durch diverse Zeitungsberichte immer wieder davor gewarnt.
Ich will jetzt gar nicht darüber spekulieren, wem das nutzt – dem Sparer sicher nicht.

Es gibt drei Faktoren, die für eine erfolgreiche Veranlagung wichtig sind:
ZEIT – BETRAG – RENDITE
–> also Erfolg = Zeit x Betrag x Rendite (mathematisch nur bedingt korrekt, aber Sie verstehen was ich meine).

Spare ich regelmäßig, wenn auch kleine Beträge, und halte das über viele Jahre durch, habe ich bereits zwei der drei Faktoren angewendet. Ist mein Geld am Aktienmarkt investiert, dann stimmt auch die Rendite. Denn eines ist klar belegt, am Aktienmarkt lassen sich seit Anfang der Börsenzeit immer die höchsten Gewinne erwirtschaften. Allen Krisen zum Trotz. Und das hat nichts mit Glück zu tun.

Um jetzt das Risiko eines Verlustes noch weiter zu verringern, investiert man in Aktieninvestmentfonds. Damit wird die notwendige Streuung auf verschiedene Märkte, Länder und Währungen erreicht. Und je älter man wird, tauscht man die Aktienfonds langsam gegen Anleihefonds aus. Dann werden die Schwankungen noch kleiner (die Rendite natürlich auch).

Ich könnte Ihnen hier jetzt viele Tabellen und Charts zeigen, die meine Aussage stützen. Sie werden wahrscheinliche einige Menschen kennen, die mich widerlegen, weil sie schon Geld verloren haben. Und genau darüber sollten wir reden! Keine Gerüchte sondern harte Fakten. Es ist ja Ihr Geld und nicht das von jemand anderem.

Rufen Sie mich an (0699 190 473 59), schicken Sie mir eine eMail (giefing@finanzberatung-wien.biz) oder vereinbaren Sie sich ganz bequem einen Termin online.

Ihr Geld – Ihr Gewinn – Ihre Entscheidung

Kundeninformationsdokument für fondsgebundene Lebensversicherungen wird Pflicht

Bisher konnte ein Kunde die Kosten für eine kapitalbildende Lebensversicherung und einer Fondsveranlagung nicht vergleichen. Die diversen Abschluss- und Verwaltungskosten bei den Versicherungsprodukten standen nur im Kleingedruckten und in einer für Laien meist unverständlichen Form. Diese Praxis wurde in der Vergangenheit auch von diversen Konsumentenschutzorganisationen bereits gerügt.

Ab 1.1.2017 müssen nun für Versicherungsanlageprodukte, also Versicherungsprodukte mit einem Anlageelement, im Speziellen fondsgebundene Lebensversicherungen sogenannte „KID“ veröffentlicht werden. KID = Kundeninformationsdokument. 

Die EU Verordnung nennt sich „PRIIP“, zu deutsch „Verordnung über Basisinformationsblätter für verpackte Anlageprodukte für Kleinanleger und Versicherungsanlageprodukte“. Diese Verordnung gibt es schon seit 2014, ab 31.12.2016 muss sie in den EU Ländern in Kraft treten.

Ziel ist die Vergleichbarkeit der Kosten zwischen den verschiedenen Veranlagungsprodukten.

Für die Konsumenten müssen folgende Punkte klar ersichtlich sein:

  • Name und Details zum Produktanbieter
  • Worum handelt es sich? Welche Ziele verfolgt das Produkt? Welche Leistungen sind zu erwarten (im schlimmsten Fall, im besten Fall, bei mittelmäßigem Erfolg, bei Eintreten des Versicherungsfalles)?
  • Was passiert, wenn der Produktanbieter die Leistungen nicht erfüllen kann (z.B. bei Insolvenz der Versicherung)
  • Genaue Kostenaufschlüsselung (direkte, indirekte, einmalige, laufende, bei Einstieg bzw. Ausstieg aus dem / in das Produkt)
  • Vorgeschlagene Behaltedauer, wie wirkt sich eine vorzeitige Kündigung auf die Rendite und das Risiko aus

Damit kann ein Kunde in Zusammenarbeit mit seinem unabhängigen Finanzberater die Unterschiede zwischen Produkten mit einer Versicherungskomponente und ohne leichter verstehen. Es lassen sich die Kosten dem Nutzen gegenüberstellen und damit eine Entscheidung treffen, wie und wo investiert werden soll.

Wenn Sie vor der Entscheidung stehen, wie Sie Ihr Geld langfristig anlegen sollen, dann stehe ich gerne für ein Gespräch zur Verfügung. Termine gibt es Online, per Telefon (0699 19047359) oder per eMail (giefing@finanzberatung-wien.biz)

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