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Armes Sparschwein

Warum so viele nur sparen und nicht auch investieren

Armes Sparschwein
 

In Österreich haben nur 40% der Bevölkerung auch eine Veranlagung in Aktien und ähnlichem.

Befragt wurden in einer aktuellen Umfrage 1000 Männer und Frauen zu verschiedenen Themen rund um Sparen und Veranlagen.

Rund 60% der Befragten ärgern sich über die schlechten Erträge ihrer Spar- und Versicherungsprodukte. Bedingt durch die Niedrigzinspolitik der EZB wird sich daran auch in der nahen Zukunft nichts ändern. Das sehen die Österreicher auch so: nur 4% glauben, dass bis Ende 2018 ein relevanter Zinsanstieg passieren wird.

Obwohl dieses Niedrigzinsumfeld mittlerweile zehn Jahre anhält, hatte es bisher keine größeren Auswirkungen auf das Sparverhalten.

Die vier häufigsten Gründe

Von den Befragten wurden hauptsächlich diese vier Gründe genannt:

  • Angst vor Schwankungen
  • Zuwenig Geld, um zu investieren
  • Zuwenig Wissen, um zu investieren
  • Zuwenig Beratung

Die Angst vor Schwankungen ist nachvollziehbar. Denn in Erinnerung bleiben uns immer nur die Crashphasen an den Börsen. Dass es danach immer starke Anstiege gegeben hat, bekommen jene nicht mehr mit, die im Tief verkauft haben. Seit der letzten Krise 2008 haben sich die Aktienmärkte konstant nach oben bewegt und Renditen von mehr als 7% pro Jahr erwirtschaftet.

Am Geld mangelt es uns Österreichern eigentlich nicht. Auf Sparbüchern liegen über 270 Milliarden Euro zu einem negativen Zinssatz.

Wieso negativ? Weil bei einem Sparzins von 0,1% und einer Inflation von 2,2% leider die Kaufkraft jedes Jahr um 2% abnimmt.
Arbeitnehmer freuen sich über Lohnerhöhungen von 1-2%, aber verlieren auf der anderen Seite 2%. Ein Nullsummenspiel.

Das notwendige Wissen über die verschiedenen Anlagemöglichkeiten ist rasch erlernt.
Es muss niemand einen ganzen Fonds managen können, um ihn zu kaufen.
Ich verwende auch ein Auto und kann es nicht selber warten. Dafür habe ich meine Autowerkstatt. Genauso sollte man für die „Servicearbeiten“ bei der Geldanlage einen Fachmann heranziehen.

Weitere Informationen

Wenn Sie mehr wissen möchten, dann kontaktieren Sie mich: Termin online vereinbaren, giefing@finanzberatung-wien.biz oder anrufen +43 699 19047359 – jederzeit gerne!

unzufrieden, verzweifelt, kaufmann

Sind Sie mit Ihrer finanziellen Lage zufrieden?

unzufrieden, verzweifelt, kaufmannMit der finanziellen Lage zufrieden sein

Kennen Sie das: „Ich bin mit meinen Finanzen ganz zufrieden, mehr brauche ich nicht.“ Glauben Sie das? Ich nicht (immer). Die Aussage (bin zufrieden) ermöglicht es, sich manchen Fragen nicht stellen zu müssen und daher auch nichts ändern zu müssen.

Beharren oder Verändern

Viele Menschen haben Angst vor Veränderung. Altbekannte Wege müssen verlassen werden, neue und unbekannte beschritten werden. Da kann viel passieren. Wer „zufrieden“ mit der IST Situation ist, muss nichts ändern, also keine Gefahr.

Wer unzufrieden ist, hat das Bedürfnis, diese Unzufriedenheit loszuwerden. Wenn der Grad an Unzufriedenheit größer als die Angst vor Veränderung wird, dann setzt man sich in Bewegung. Die Schwelle ist individuell: manche halten da ganz schön viel an Unzufriedenheit aus, bevor sie sich in Bewegung setzen.

Sind Unzufriedene erfolgreicher?

Könnte sein. Denn wer unzufrieden ist, sucht Abhilfe. Nur wer etwas verändert, erhält neue Ergebnisse und entwickelt sich weiter. Viele Firmen wären nie gegründet worden, wäre da nicht in jemandes Kopf eine Unzufriedenheit gewesen. Und dieser jemand hatte dann den Mut, Zeit und Geld in seine Idee zu stecken und das Risiko des Scheiterns auf sich zu nehmen, um letztlich erfolgreich zu werden.

Eines meiner Lieblingshotels (www.schwaigerhof.at/) ist ein typisches Beispiel. Hier arbeitet eine Unternehmerfamilie mit viel Mut und investiert Jahr für Jahr Geld in das Hotel. Mittlerweile ein 5*S Hotel der gehobenen Preisklasse und das zurecht. Vielleicht war hier auch die Unzufriedenheit mit Auslastung und Gewinn der Antrieb, immer wieder aufs Neue zu investieren und Risiken einzugehen.

Ich denke, Unzufriedene sind dann erfolgreicher, wenn sie die Lösung bei sich suchen und nicht die Schuld dafür anderen geben.

Sparen oder Investieren

Sparen mittels Sparbuch und Bausparer kennt man, offensichtlich kein Risiko. Daher bleiben viele Millionen Euro auf täglich fälligen Sparbüchern liegen. Das Risiko der Geldentwertung durch Inflation nehmen viele in Kauf, denn man sieht den Effekt nicht sofort. Später wird man feststellen, dass das Sparbuchguthaben keinesfalls ausreicht, um notwendige Anschaffungen zu machen oder die Pension aufzufetten.

Wer mit seiner finanziellen Lage unzufrieden ist, sucht eine Lösung und muss gewisse Risiken eingehen. Der Wechsel vom Sparer zum Investor ist auch mit Aufwand verbunden: die finanziellen Ziele setzen und die passende Strategie finden. Der Rest ist einfach: Depot eröffnen, Kaufaufträge erstellen und das ganze immer wieder monitoren.

Das ist Ihnen zu viel Aufwand? Dann lassen Sie sich dabei helfen!

Sien SIE mit Ihrer finanziellen Lage zufrieden?

Wenn nicht, dann kontaktieren Sie mich doch: Termin online vereinbaren, giefing@finanzberatung-wien.biz oder anrufen +43 699 19047359 – jederzeit gerne!

weltgruseltag weltspartag halloween

Weltgruseltag Weltspartag (31.10.)

weltgruseltag weltspartag

Es ist wieder einmal der 31.10. und alle schaudert es ganz fürchterlich. Auch wegen Halloween, aber vor allem, weil am Weltspartag die Familie auf die Bank geht und dort das Ersparte aus dem Schweinchen auf das Sparbuch einzahlen lässt. Und dann kommt das Zinsgespenst: fast unsichtbar, aber richtig zum Fürchten!

Weltspartag – aber keine Zinsen in Sicht

Wieder ein Jahr ohne nennenswerte Zinserträge, aber einer durchaus ordentlichen Inflation von rd. 1,9%. 1000€ auf einem Sparbuch sind nach einem Jahr nur mehr 981€ wert. Die winzigen Zinsen nach KESt. rechne ich gar nicht mehr dazu.

Kann man sich den Weltspartag sparen?

Das fragt die INGDIBA in ihrem aktuellen Newsletter und kommt zu dem prägnanten Satz: Investieren ist das neue Sparen. In der Form des Sparbuches kann man sich den Weltspartag tatsächlich sparen. Abgesehen vom Notgroschen für Unvorhergesehenes, darf nichts am Sparbuch liegen, worauf man längerfristig verzichten kann.

Sparen und der Kaufverzicht

Natürlich wollen viele Menschen möglichst gleich kaufen und nicht warten. Damit verpufft aber die liquide Reserve und manche schlittern damit auch noch in Ratenkäufe und Konsumkredite. Dann bleibt natürlich noch weniger vom Einkommen über. Fazit (bei manchen) ah scho wurscht 🙂

Weltspartag: nachdenken über Einsparungsmöglichkeiten

Am Weltspartag könnte man sich auch Gedanken darüber machen, wo überall Geld hinfliegt. Ist der Gas- und Stromtarif noch optimal (Hier eine Empfehlung von mir: Fixkostenoptimierung)? Handytarif und Internetkosten – zu bequem, um zu wechseln? Festnetztelefon – braucht das noch wer (von Einzelfällen und Firmen abgesehen)? Wie oft geht man auswärts essen, obwohl der Kühlschrank gut gefüllt ist? Wie viel an Lebensmitteln werden weggeworfen, weil man sie doch nicht verbrauchen konnte? Neuestes Handy oder doch das Modell vom Vorjahr?

Was fällt Ihnen hier noch alles ein?

Das wird ein unbequemer Weltspartag und Weltspartagsgeschenk gibt’s auch nicht für die Arbeit, zumindest nicht sofort. Langfristig sind bei diesen Vorschlägen viele Euros an Einsparungspotential möglich – das ist dann das wahre Geschenk.

Weltanlagetag – Weltfondstag (19.4.)

Alle Jahre am 19.4. gibt es den Weltfondstag zur Erinnerung, dass nur die Veranlagung in Sachwerte reich macht. Warten Sie nicht bis April – fangen Sie heute am Weltspartag an!

Wenn Sie meine Unterstützung brauchen: Termin online vereinbaren, giefing@finanzberatung-wien.biz oder anrufen +43 699 19047359 – jederzeit gerne!

Das Anlegerjahr 2016 in 2 Minuten

Ein gut gemachtes Video über das Anlegerjahr 2016 mit all seinen Höhen und Tiefen. Wer investiert geblieben ist, war auf der Gewinnerseite, wer sich verunsichern hat lassen, hat leider verloren.

ETF Namen sind nicht Schall-und-Rauch

Wissen Sie, woher die Redensart … das ist nur Schall und Rauch … stammt? Von Goethe und zwar aus Faust Teil 1. Da versucht Faust sich beim Thema Religion herauszureden. Sie wissen schon: die Gretchenfrage, also … wie hältst Du’s mit der Religion? … .

Die Namen, die Fondsgesellschaften ihren Fonds geben, sind nicht Schall-und-Rauch, sondern etwas auskunftsfreudiger und sie folgen einem Schema. Unsere Gretchenfrage lautet daher: warum heißt der Fonds denn so?

Prinzipiell gibt es diese Namensbestandteile:

  1. wer ist der Fondsanbieter
  2. welchem Index folgt der Fonds
  3. welchen Regularien gehorcht der Fonds
  4. welcher Anteilsklasse gehört der Fonds an
  5. Ausschüttung, Wiederveranlagung, Replikation, Steuerdomizil, Währungsabsicherung, …

Hier ein einfaches Beispiel: ISHARES CORE DAX® UCITS ETF (DE)

Teil 1 – iSHARES: der Herausgeber ist die BlackRock Asset Management, andere Beispiele wären db x-trackers = deutsche Bank, comstage = Commerzbank, Lyxor = Societe General, …

CORE als Zusatz beschreibt eine spezielle Anteilsklasse

Teil 2 – DAX: dieser Fonds bildet den Deutschen Aktienindex DAX nach

Teil 3 – UCITS: ist die Abkürzung für „Undertakings for Collective Investments in Transferable Securities“, also auf Bankerdeutsch „Organismus für gemeinsame Anlage in Wertpapieren“ (OGAW).
Diese Fonds unterliegen besonderen Berichtspflichten gegenüber dem Anleger. Sie sind daher „anlegerfreundlich“, weil eine Menge an Berichten (Halbjahres- und Jahresberichte, spezielle Verkaufsprospekte [KID], etc.) veröffentlicht werden müssen. Zumindest das KID (KundenInformationsDokument) sollte man vor einer Investition gelesen haben bzw. vom Berater erklärt bekommen haben.

In diesen Bereich fallen noch die Begriffe SICAV (société d’investissement à capital variable), zu Deutsch „Investmentgesellschaft mit variablem Grundkapital“ für in französisch sprechenden Ländern aufgelegt Fonds und open-ended investment company (kurz: OEIC), für Fonds aus Großbritannien. Diese Begriffe meinen im Prinzip das gleiche wie die oben beschriebenen Begriffe OGAW/UCITS.

Im Teil drei steht auch noch „ETF„: damit ist klargestellt, dass die veranlagten Gelder Sondervermögen sind und bei Konkurs der Depotbank/Fondsgesellschaft nicht Teil der Konkursmasse sind. Ein wesentlicher Vorteil für den Anleger! Es ist eine Abgrenzung zu den ExchangeTradedProducts (ETN, ETC) Produkten. Diese handeln mit Gütern (Rohstoffen, Lebensmitteln, etc.) –> ganz andere Baustelle.

Teil 4 – Anteilsklasse (im obigen Beispiel nicht vorhanden): hier können verschiedene (leider nicht genormte) Zahlen/Buchstabenkombinationen stehen. Details dazu finden sich im Fondsprospekt.

Teil 5 – der Rest: hier sammelt sich an, was uns ein Fondsanbieter noch alles mitteilen möchte. Interessant sind folgende Texte:

  • Länderkürzel (DE): der Fonds ist in Deutschland aufgelegt. Ist für deutsche Staatsbürger relevant, weil steuerlich anders behandelt.
  • EUR Hegded: bedeutet eine Absicherung gegen Währungsschwankungen, steht meist in Verbindung mit „EUR“, wenn die Fondswährung bspw. in USD ist.
  • A, ACC, D, DIS: entweder werden Gewinne ausgeschüttet (D, Dis = distributing) und dem Konto gutgeschrieben oder fondsintern wieder veranlagt (A, ACC = accumulating).
  • 1Y, 1Y – 10Y (Anleihefonds): bei Anleihen kann noch die (Rest)Laufzeit der enthaltenen Anleihen notiert werden. Hier kann auch „short“ stehen und damit sind kurz laufende Anleihen gemeint.
  • short (Aktienfonds): diese Fonds sind so konstruiert, dass sie bei fallenden Kursen Gewinne machen.
  • 1c, 2c: Beschreiben Anteilsklassen, davon können u.a. Gebühren und Mindestinvestmentsummen abhängen.
  • 1x, 2x, leveraged, double: bezeichnet „Hebelprodukte“. Hier kann auf eine erwartete Kursbewegung (auf oder ab) gesetzt werden und der Gewinn wird „multipliziert“. Der Nachteil: hier ist ein Totalverlust bei einer gegenteiligen Kursbewegung möglich und auch wahrscheinlich. Nur etwas für Experten!
  • Government, Sovereign, Treasury: diese Fonds enthalten Staatsanleihen
  • Inflation linked (Anleihefonds): Rendite des Fonds steigt mit der Inflation.
  • High Yield (Anleihefonds): Fonds enthält Anleihen mit schlechterer Bonität, aber dafür höherer Verzinsung (höheren Couponzahlungen), weil höheres Risiko als bspw. österreichische Staatsanleihen.

Sie sehen, es gibt ein paar Regeln bei der Fondsbeschriftung die einem ETF Investor einiges an Informationen liefern können. Wer sich damit nicht oder nur am Rande beschäftigen will, meldet sich bei mir. Ich helfe gerne weiter. Termin gibt es hier.

Golden Gate Bridge

SMARTe Finanzziele (Teil 5)

Golden Gate BridgeLetzter Teil der Reihe „Wie vereinbare ich SMARTe Finanzziele“ zum Thema „T“ wie „Termin“ oder „terminisiert“.

Wenn Sie für ein Ziel kein Enddatum setzen, werden Sie es nicht erreichen. Ohne Enddatum ist es auch schwer möglich, den Fortschritt zu messen und Maßnahmen zu ergreifen, wenn die Zielerreichung gefährdet scheint.

Wie auch im vorherigen Artikel zum Thema „Realistisch“ schon geschrieben, haben die verschiedenen Anlagemöglichkeiten eine verschieden lange empfohlene Veranlagungsdauer. Um die richtigen Produkte auswählen zu können, muss ich wissen, WANN ich mein Ziel erreichen will.

Häufig fällt der Zielzeitpunkt mit dem Pensionsantritt zusammen. Dann braucht man das angesparte Kapital für eine Zusatzrente oder zur Erfüllung lang gehegter Wünsche.

Wer heute so um die 30 Jahr alt ist, wird sich mit dem Festlegen des Pensionstermines etwas schwertun, denn er oder sie wird noch viele Pensionsreformen erleben. Ich vermute, Sie werden bis 70 arbeiten müssen (ob sich das jobmäßig ausgeht, steht auf einem anderen Blatt).

Der Endtermin bestimmt die mögliche Veranlagungsdauer, diese wirkt sich auf die Depotzusammenstellung aus und damit letztendlich auf das zu erwartende Ergebnis.

Während der Jahre bis zum Termin muss das Depot immer wieder analysiert und angepasst werden. Zwei Dinge sind zu tun:

  1. Rebalancing

    Das Wort bedeutet soviel wie „Die Balance wieder herstellen“, also das einmal gewählte Mischungsverhältnis zwischen den Anlageklassen wiederherzustellen.
    Damit erreicht man einerseits, dass das Risikoniveau sich nicht nach oben oder unten verschiebt und den Ertrag gefährdet. Andererseits werden bei diesem Verfahren Gewinne abgeschöpft und in jene Anteile investiert, die Verlust gemacht haben. Klingt verrückt? Ist es aber nicht!
    Teuer verkaufen und billig kaufen – das ist die einfachste, aber schwierigste Veranlagungsregel, denn sie widerstrebt uns. Wir wollen noch mehr in die Gewinner investieren und die Verlierer möglichst aus dem Portfolio schmeißen. Aber damit hängt das Depot immer stärker nach einer Seite und wenn die Gewinner der letzten Jahre dann plötzlich eine Verlustphase haben, dann ist der Jammer groß.
    Produkte, die heute verlieren, können morgen schon die Renner sein.

  2. Absichern

    Ist das Depot auf höhere Gewinne und damit höheres Risiko ausgelegt, dann sollte man alle paar Jahre (Anfangs 10, später kürzer) einen Teil der Gewinne in risikoärmere Anlageklassen umschichten. Je näher der Zielzeitpunkt kommt, umso wichtiger wird dieser Vorgang und in umso kürzeren Abständen sollte man ihn durchführen.
    Es gibt eine so große Vielfalt an Anlagemöglichkeiten, dass sich hier für jeden Fall etwas findet.

Diese beide Tätigkeiten erledigt ein guter Anlageberater gemeinsam mit Ihnen in regelmäßigen Abständen. Es erfordert einen guten Überblick über die verfügbaren Anlageprodukte und deren Risiko/Renditedaten, damit dabei nichts schiefgeht.

Wer mit mir zusammen an der Erfüllung seiner smarten Finanzziele arbeiten möchte, kann sich gerne hier einen unverbindlichen Ersttermin vereinbaren.

SMARTe Finanzziele (Teil 4)

„R“ wie „Realistisch“.

Gerade wenn man sich finanzielle Ziele setzt, sind realistische Ziele sinnvoll. Das setzt voraus, dass man einschätzen kann, wie viel Geld man in der nächsten Zeit tatsächlich auf die Seite legen kann. Wie schon oft betont, ist nichts unangenehmer, als auf das veranlagte Geld zugreifen zu MÜSSEN, egal wie die Kurse stehen, nur weil eine Kleinigkeit im Haushalt ersetzt werden muss.

Bei der Zielsetzung steht also zuerst einmal die Haushaltsrechnung am Plan. Wie groß sind die Einnahmen und Ausgaben, wie viel Reserve ist da? Wenn feststeht, was man sparen kann, dann folgt ein bisschen Finanzmathematik.

Wer jetzt vor lauter Schreck mit dem Lesen des Artikels aufhört, dem sei gesagt, dass es im Internet eine Unzahl an Finanzrechnern gibt, die solche Berechnungen sehr vereinfachen.

Warum Finanzmathematik?

Wenn ich weiß, wie viel ich monatlich sparen kann, dann kann ich mir ausrechnen (lassen), wie hoch mein Vermögen in Zukunft sein könnte. Da die Veranlagungsdauer meist gegeben ist, kann man am Parameter der Rendite drehen und sich das Ergebnis ausrechnen. Dabei wird sofort sichtbar, ob die notwendige Rendite auch mit der eigenen Einstellung zum Risiko zusammenpasst. Denn je höher die Rendite sein soll/sein muss, umso höher ist auch das Risiko eines größeren Verlustes.

Aktuell kann man sich folgende Renditen erwarten:

Bezeichnung Veranlagungsmethode Durchschnittliche jährliche Rendite (vor Steuer) Risikoniveau
Geldmarktfonds Anlage erfolgt in Anleihen mit kurzer Restlaufzeit (unter 12 Monaten), Termingelder (so ähnlich wie gebundene Sparbücher) und Schuldscheindarlehen. 1% Gering, ähnlich einem Sparbuch
Anleihefonds Anlage erfolgt in Anleihen (auch Bonds oder Rentenpapiere genannt) mit unterschiedlich langer Laufzeit. Diese werden von Staaten und großen Firmen ausgegeben. 1% bis 3% Mittleres Risiko
Aktienfonds Anlage erfolgt in Aktien aller Art und auch in Aktienderivate. Über 5% Höheres Risiko, hängt von der Veranlagungsstrategie ab
(Die durchschnittlichen Renditen sind Erfahrungswerte der letzten Jahrzehnte und leider kein Versprechen auf zukünftige Gewinne).

Die verschiedenen Fonds haben auch verschiedene empfohlene Mindestveranlagungszeiträume:

Bezeichnung Empfohlener Veranlagungszeitraum
Geldmarktfonds Kurz (ab einem Jahr)
Anleihefonds Mittel (3 bis 5 Jahre)
Aktienfonds Lang (8 Jahren und länger)

Natürlich kann man jeden Typ auch wesentlich länger im Portfolio halten, es hängt alles nur von den eigenen Zielen ab. Meist finden sich in jedem Portfolio Aktien- und Anleihefonds. Geldmarktfonds sind bei Privatanlegern mit kleineren Depots weniger gebräuchlich. Sie dienen in großen Depots oder auch bei Versicherungen zur Absicherung von Gewinnen.

Mindestveranlagungszeiträume darf man nicht mit Bindefristen oder Kündigungsfristen verwechseln. Investments in Fonds sind immer jederzeit verkaufbar! Es gibt keine Strafabschläge für einen frühzeitigen Ausstieg.

Im letzten Teil geht’s um Zeit („T“ wie terminisiert).

das magische dreieck der geldanlage

Das magische Dreieck

Kennen Sie das magische Dreieck der Geldanlage? Sehen Sie hier:

 

das magische dreieck der geldanlage

Die drei Ecken bezeichnen die drei wichtigsten Ziele, die ein Anleger hat: wie viel bringt die Veranlagung, wie sicher ist sie und wie schnell kommt das Geld zurück.

Wie man sieht, ist es nicht möglich, alle drei Ziele auf ein Maximum zu stellen. Jede Veranlagung ist ein Kompromiss, ein Ausbalancieren oder eine Bevorzugung eines Zieles zu Lasten eines anderen.

Auf den Seiten des Dreieckes habe ich einige Veranlagungen platziert, die die Ziele unterschiedlich erfüllen.

Alle Sparbucharten sind relativ sicher und meist sehr liquide, außer man möchte mehr Zinsen und sperrt sein Geld auf einige Jahre.

Richtung Spitze, also Richtung Ertrag, stehen die Aktien- und Anleihefonds. Je nach Bauart sind sie mehr oder weniger liquide und mehr oder weniger sicher.

Es ist meine Aufgabe, mit Ihnen gemeinsame herauszufinden, wo Sie in diesem Dreieck mit Ihrem Geld stehen wollen. Für ein zufriedenstellendes Ergebnis bedarf es einiger Gespräche zwischen uns. Als Honorarberater werde ich ausschließlich von Ihnen bezahlt und nicht von den Fondsgesellschaften. Ich „verkaufe“ ihnen keine Veranlagung, sondern mein Fachwissen. Sie treffen die Entscheidung.

Wenn Sie mehr wissen wollen, können Sie mich für ein kostenloses Erstgespräch gerne unter 0699 19047359 oder giefing@finanzberatung-wien.biz kontaktieren.


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Warum es schwer ist, etwas zu tun

Da hat man gute Vorsätze, ist bereit, will alles besser machen und dann? Dann holt einem der Alltag ein.

Wovon man gestern noch begeistert war, wird heute schon wieder in Frage gestellt.
Was man gestern als die neue Richtung entdeckt hat, erscheint heute als möglicher Irrweg.

Ich erlebe das manchmal bei Erstberatungen: mein Gesprächspartner (meine Gesprächspartnerin) scheint von meinen Argumenten überzeugt. Es werden schon Überlegungen über die Höhe der Veranlagungssumme angestellt, die finanziellen Zielen definiert. Es scheint alles in bester Ordnung zu sein. Dann vereinbaren wir eine Bedenkzeit, denn ich will niemand überreden oder überrumpeln.

Beim nächsten Telefonat scheint dann vom Besprochenen und Festgelegten nur mehr wenig gültig zu sein. Woran liegt das?

Vielleicht daran:

Es ist nicht besonders schwer, etwas zu tun, aber es ist viel leichter, etwas NICHT zu tun!

In den wenigen Tagen zwischen Gespräch und Anruf zwecks Terminvereinbarung für ein konkretes Veranlagungsgespräch kommen die Bedenken. Möglicherweise auch ausgelöst durch Gespräche mit Freunden und Verwandten. Denn jeder kennt jemanden, der schon „alles verloren“ hat. Der schlecht beraten wurde, etc.

Die zweite Barriere könnte auch sein, dass man sich von altbekannten Dingen (z.B. dem Sparbuch) trennen und neue Wege gehen muss. Und es ist natürlich viel einfacher, alles beim Alten zu belassen.

Die Wünsche und Träume, die beim Beratungstermin noch wichtig waren, werden als nicht erreichbar eingestuft und abgelegt.

Das ist natürlich sehr schade. Viele gute Investmentgelegenheiten gehen so verloren, nichts wird geändert und ganz schlimm: dieses Verhalten wird an die nachfolgenden Generationen quasi „vererbt“.

Folgen Sie meinem Rat: beginnen Sie mit einem kleinen Teil Ihrer Ersparnisse. Wechseln Sie in eine Sachwertveranlagung. Ich kann Ihnen eine breite Palette an möglichen Investments inklusive einer Verlustbegrenzung anbieten, ganz nach Ihrem Risikobewusstsein. Hier geht’s zur Terminvereinbarung.

Die Zeit läuft wie Sand durch die Finger

Immer diese Entscheidungen

Die Zeit läuft wie Sand durch die FingerKennen Sie das? Sie sollten sich endlich an den Schreibtisch setzen und Ihre Rechnungen ordnen, aber die Couch hält Sie fest? Geht mir auch oft so. Aber da ist dann so eine Unruhe in mir, da kann ich mich gar nicht so recht auf das Faulenzen konzentrieren. Trotzdem kann ich mich nicht entschließen, etwas zu ändern.

Unentschlossenheit schafft einen unruhigen Geist“ hat einmal Napoleon Hill geschrieben. Da ist was dran.

Unentschlossen zu sein, heißt nicht unbedingt, keine Entscheidung zu treffen, sondern die Entscheidungsfindung vor sich her zu schieben. Man sagt, erfolgreiche Menschen entscheiden schnell und meist richtig, die Erfolglosen brauchen dafür eine Ewigkeit und treffen ihre Entscheidung meist angstbasiert. Die Erfolgreichen ergreifen eine Chance, wenn sie sie sehen, die Erfolglosen schieben die Entscheidung auf und verpassen so jede Gelegenheit.

Das ist bei finanziellen Entscheidungen genauso. Wer lange darüber grübelt, ob die Preise am Aktienmarkt schon tief genug sind, um einzusteigen, verpasst die jede Kaufgelegenheit. Wer immer nur darauf wartet, ob sich die vergangene Erfolgsperiode wiederholt, wird nie dabei sein. Denn es kommen immer wieder schwache Phasen nach starken Phasen und dann sollte man bereit sein, etwas zu tun. Auf lange Sicht ist es egal, wann Sie einsteigen, wichtig ist, das Sie es tun.

Für manche ist das Leben wie „Warten auf Godot“: viel wird geredet, getan wird wenig, bis es zu spät ist.

Sie wollen das sicher nicht! Sie sind entschlossen, etwas für Ihre finanziellen Ziele zu tun! Daher empfehle ich Ihnen einen Beratungstermin bei mir und ich helfe Ihnen, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Jetzt – Und nicht irgendwann!